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Liedgut auf Leergut- Glas Blas Sing Quintett kommt nach Ursberg- Ein Interview mit den Jungs

Das Glas Blas Sing Quintett kommt nach Ursberg. Ein Interview (Foto: Agentur)
 
(Foto: Agentur)
Sie machen Musik auf leeren Flaschen. Das Glas Blas Sing Quintett. Zum zweiten Mal kommen die fünf Jungs am 18. April 2013 in das Klosterbräuhaus nach Ursberg.
Über die Idee wie man Liedgut auf Leergut bringt habe ich mit dem Glas Blas Sing Quintett ein Interview geführt.

Thomas Rank: Ihr hattet 2002 die Idee bei einem Jugendmusical die Idee auf Flaschen Musik zu machen.
Bei welchem Musical war dies und wie wurde dies dann in das Musical eingebaut?

Glas Blas Sing Quintett:Es war ein internationales Jugendprojekt, bei dem sich junge Leute aus ganz Europa zusammenfinden und in 3 Wochen Kreativarbeit ein Musical erstellen, mit dem sie dann durch ihre verschiedenen Heimatländer touren. Wir waren die Band in diesem Musical, haben am Kennenlernabend als kleine Überraschung ein Beatles-Lied auf Flaschen gespielt, was so gut ankam, dass uns diese Idee danach nicht mehr losließ. Im Musical selbst kamen die Flaschen dann als Schluss-Gag vor, mit dem wir uns unseren Applaus als Band des Abends abholen konnten

Thomas Rank: Wo bekommt ihr eure Flaschen her?

Glas Blas Sing Quintett:Nun, hauptsächlich im herkömmlichen Einzelhandel. Die Berufsehre gebietet es, dass wir die Instrumente auch jedes Mal persönlich entleeren.

Thomas Rank: Wie lange habt ihr daran gearbeitet, bis ihr Musikalisch Harmonisiert habt?

Glas Blas Sing Quintett:Da wir schon vorher zusammen Musik gemacht haben, klappte die Harmonisierung auch auf Flaschen recht schnell. Wichtig bei der Flaschenmusik ist, dass man lernt, dass man – wie eine Hand auf dem Klavier - zusammen ein Instrument ist und nicht, wie in der „normalen“ Musik, verschiedene Instrumente zusammen Musik machen.

Thomas Rank:: Ihr habt dann in verschiedenen Fußgängerzonen gespielt. Wie war das für euch, und was habt ihr für Erfahrungen gesammelt?

Glas Blas Sing Quintett:Es war das beste Training, um zu lernen, wie man auf Leute zugeht und wie man seine Scheu davor ablegt, angestarrt zu werden. Ansonsten lief das ganz gut, wir hatten abends immer mehr Geld raus als wir vorher für Instrumente ausgegeben hatten.


Thomas Rank: Wie habt ihr herausbekommen, wieviel in den Flaschen sein darf?

Glas Blas Sing Quintett:Man setze sich an ein Klavier: klimperklimper, Wasser in die Flasche, tut-tut, noch mehr Wasser, oder weniger, klimperklimper, tut-tut – bis es passt. Man lernt es sehr schnell.

Thomas Rank: Wann kamen eure ersten Bühnenauftritte dazu ?

Glas Blas Sing Quintett:2002 war das Musical, 2003 zum ersten Mal Straße, 2004 ging es immer regelmäßiger auch auf Kleinkunstbühnen, seit 2006 sind wir Berufsflaschenmusiker

Thomas Rank:2011 seid ihr bei Wetten Dass dabeigewesen. Mit was für einer Wette?

Glas Blas Sing Quintett:Wir waren mit der Stadtwette beauftragt. 500 Menschen aus Halle an der Saale sollten mit uns am Ende der Show auf dem großen Marktplatz Händels „Halleluja“ spielen können, auf Flaschen. Wir haben die Wette nicht verloren.

Thomas Rank: Ihr habt ja in Ursberg schon ein Konzert gegeben. Wie waren die Erfahrungen ?

Glas Blas Sing Quintett:Sie waren sehr gut, deswegen freuen wir uns auch auf unseren zweiten Besuch.

Thomas Rank: Was bekommen die Besucher bei euren Konzerten geboten?

Glas Blas Sing Quintett:2 Stunden feinste Flaschenmusik, d.h.: Blasflaschen, Ploppflaschen, Piccolo-Flaschen, das Wasserspender-Schlagzeug, das Jägermeister-Xylophon, Kronkorken-Kastagnetten, verschiedene Percussion-Flaschen und –Kästen. Darauf spielen wir eigene Songs, bekannte Songs, bekannte Songs mit eigenen Texten und zwischendurch veranstalten wir eine Menge Unsinn.

Natürlich werden wir an dieser Stelle in Wort und Bild über diesen Event berichten
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