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Kaffeegenuss mit Fairer Bohne

v.l. Sabine Slawik, Diozesanvorsitzende Augsburg; Evelyn Söll, Leiterin des Weltladen in Günzburg
Zum gemeinsamen ökumenischen Frühstück kamen auf Einladung der beiden Bezirksleiterinnen des Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB)Margarete Besold und Christine Wachter, 95 Frauen aus den elf Zweigvereinen nach Edelstetten in den Gasthof Bischof.
Nach der musikalischen Einstimmung durch Christine Wachter, Flöte, Irmgard Gernert, Gitarre, stärkten sich die Frauen an dem reichgedeckten Frühstücksbüffet. Mit der Geschichte von den 7 Kaffeebohnen, die zur Stressbewältigung und Zufriedenheit beitragen können, leitete Margarte Besold auf das Thema des Vormittags über.

Sabine Slawik vom Diözesanverband Augsburg referierte zum Thema:
„Fair gehandelter Kaffee - wer steht dahinter- wo kommt er her- was können wir als Verbraucherinnen tun.“
Von der dampfenden Kaffeetasse bis zurück ins Herkunftsland der Kaffeebohne ist es ein mühsamer Weg. Vom Anbau und Verarbeitung bis zur ersten Tasse Kaffee am Morgen, werden unteranderem etwa 140 Liter Wasser verbraucht und der CO“ Ausstoß liegt bei etwa 60 Gramm.
Seit einem Besuch von Regensburgern KDFB Frauen im Jahr 2000 in Honduras wird das Kaffeeprojekt „RAOS“ vom Frauenbund unterstützt. Es bietet eine sinnvolle Möglichkeit, die Frauen vor Ort zu fördern und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Über die Hälfte des Kaffees stammt von der Kooperative RAOS, einer Produzentengruppe aus Honduras. Zu ihren Mitgliedern zählt auch die Bäuerinnen Organisation COMUCAP mit 225 Frauen, die in der Kooperative die Verbreitung des ökologischen Landbaus vorantreibt und politische Arbeit zu Frauen- und Menschenrechtsthemen leistet. Der Vortrag endete mit einer Bilderserie über den Alltag, die Lebensweise der Kaffeebäuerinnen und einer persönlichen Botschaft.
„Wir wollen keine Spenden, sondern wir wollen, dass Ihr unseren Kaffee kauft und trinkt.“
Evelyn Söll vom Weltladen in Günzburg, den es seit einem halben Jahr gibt, berichtete von den Anfängen bis zur Eröffnung und ist sehr froh, dass der Weltladen so gut angenommen wird. Einen weiteren Fair Weltladen befindet sich in Krumbach.
Fazit:
Verantwortungsvoller Lebensstil geschieht in großen und kleinen Schritten und beginnt mit der Tasse fairen Kaffees am Morgen.

Bericht: Gabriele Ritzler
Bilder: Gerda Kammermeier
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 16.03.2013
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