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Internationaler Museumstag

Wann? 16.05.2010

Wo? Museen im Landkreis, Günzburg DEauf Karte anzeigen
Günzburg: Museen im Landkreis | Am Sonntag, 16. Mai 2010 ist "Internationaler Museumstag". Eine Reihe von Museen im Landkreis wird sich daran beteiligen.
Der Landkreis Günzburg ist von einer erstaunlich vielfältigen Museumslandschaft geprägt. In mittlerweile 18 Museen wird die Geschichte dieser Region einzigartig aufbereitet. Von Gundremmingen bis Ziemetshausen, von der Kunst des Frisierens bis in die Arbeitswelt eines Schmiedes, bieten die Museen eine Fülle von kulturhistorischen Informationen. Kultur und Brauchtum sind hier zu Hause, werden gepflegt, lebendig und erlebbar gehalten. Am Internationalen Museumstag sind folgende Museen im Landkreis geöffnet:

Das Ikonenmuseum im Schloss Autenried, das größte Museum dieser Art außerhalb orthodoxer Länder, bietet von 14 bis 18 Uhr zu jeder vollen Stunde Sonderführungen an.

Das Museum der Stadt Burgau ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet, wobei um 14, 15 und 16 Uhr Führungen durch die Ausstellung für Erwachsene und Kinder angeboten werden.
Bereits am Donnerstag, 13. Mai, kommen die Alamannen ins Burgauer Museum. Gezeigt wird von den professionellen Darstellern „Raetovarier“ die alamannische Kultur. Die Besucher erfahren Interessantes über die Bewaffnung der Alamannen, es werden Lederarbeiten angefertigt, und es wird gesponnen, gewebt und alamannisch gekocht. Natürlich dürfen kleine und große Besucher alles ausprobieren. So kann sich z. B. jeder im Bogenschießen oder im Umgang mit dem Schwert probieren. Die Veranstaltung findet von
12 bis 17 Uhr statt.

Im Museum Besenwelten in Günzburg sind von 14 bis
18 Uhr Besen aus aller Welt und Blechspielzeuge zu bestaunen. Natürlich gibt es auch Führungen durch das „Museum zum Anfassen“.

Im Heimatmuseum Gundremmingen kann man von 14 bis 17 Uhr unter dem Motto „Jedes Haus hat an Nama ond a G´sicht, jeder Hof hat a Nummer ond a G´schicht“ die Haus- und Hofnamen der Gemeinde Gundremmingen erkunden. Außerdem findet eine Aktion „Sammeln, Archivieren und Tauschen von Sterbebildchen (Gebetsandenken)“ statt.
Bereits am Samstag, 15. Mai, beteiligt sich das Museum von 18 bis 22 Uhr an der „Nacht der Museen“.

Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen hat von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Es besteht die Gelegenheit, die Dauerausstellung „Die Entwicklung der Schule von der Steinzeit bis zur Gegenwart“ (Führungen um 14 Uhr und 15:30 Uhr) und den neuen Ausstellungsteil „Die jüdische Schule in Bayern - Von der Aufklärung bis zur Gegenwart“ (Führung um 10:30 Uhr) sowie das Historische Klassenzimmer zu besichtigen.
Um 14 und um 15:30 Uhr gibt es außerdem „Unterricht wie in Opas Schule“ im Historischen Klassenzimmer. Kinder erhalten Einblicke in den Unterricht in früheren Zeiten und so mancher Erwachsene fühlt sich in die Schulatmosphäre vergangener Tage versetzt.

Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen ist von 13:30 bis 17 Uhr geöffnet. Um 14, 15 und 16 Uhr werden Kurz-Vorträge über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde Ichenhausen angeboten. Eine Besichtigung der im Keller freigelegten und restaurierten Mikwe (rituelles Tauchbad) sowie der Dauerausstellung „Juden auf dem Lande“ ist möglich. Von 15 bis 16 Uhr findet eine Führung auf dem jüdischen Friedhof statt.

Das Leipheimer Heimat- und Bauernkriegsmuseum Blaue Ente ist ab 13 Uhr geöffnet. Zu jeder vollen Stunde werden Führungen angeboten. Besonders interessant ist die derzeitige Sonderausstellung „Blick durchs Spundloch“, die über den Beruf des Küfers informiert. Der gelernte Küfer Heiner Beilhardt wird dieses aussterbende Handwerk demonstrieren und mit Feuer und Wasser die eichenen Dauben zu einem Fass formen. Bei zünftiger Blasmusik gibt’s im Schlosshof das eigens gebraute Museums-Bier oder Museums-Most gegen den Durst und Spanferkelbraten für den hungrigen Magen.
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