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Erwachsenenbildung am Puls der Zeit - VHS-Leiterin Petra Demmel feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Die VHS-Vorstandsschaft unter Leitung von Vorstandsvorsitzenden Walter Czech (4.v.l.), Oberbürgermeister Gerhard Jauernig sowie die Mitarbeiter der Volkshochschule Günzburg gratulierten der leitenden Geschäftsführerin Petra Demmel (mit Blumenstrauß) zum 25-jährigen Dienstjubiläum. Foto: Sabrina Schmidt.
Der Dezember ist für Petra Demmel kein Monat zum Durchschnaufen. Kaum, dass das Programm für das Herbst-/Wintersemester der Volkshochschule (VHS) Günzburg fertiggestellt und an die Haushalte in der Stadt verteilt ist, beginnen für die VHS-Leiterin die Vorbereitungen und Planungen für das kommende Semester. Veranstaltungsreihen müssen erarbeitet, Dozenten eingeladen und das Interesse der Teilnehmer geweckt werden. Hinzu kommt das operative Tagesgeschäft.
Bereits seit 25 Jahren liegen die Geschicke der Volkshochschule Günzburg in den Händen von Petra Demmel. Im Beisein von Oberbürgermeister Gerhard Jauernig sowie der Vorstandschaft der Volkshochschule konnte sie im Münzkabinett des Rathauses kürzlich ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern.
1986 fasste der damalige Vorstand der Volkshochschule Günzburg den Entschluss, die VHS organisatorisch auf neue Beine zu stellen. Der erste Vorstandsvorsitzende Karl Nusser erinnerte sich später wie folgt: „Die räumlichen und personellen Voraussetzungen mussten entscheidend verbessert werden, wenn die VHS effektiv am Ball bleiben sollte“
In Absprache mit der Stadt und dem Landkreis schrieb der Vorstand im Jahre 1987 die Stellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers beziehungsweise einer hauptamtlichen Geschäftsführerin aus. Aus einer Vielzahl von Bewerbern und weit weniger Bewerberinnen wählte die Vorstandschaft im Einvernehmen mit den Vertretern der Stadt und des Landkreises Günzburg die Gymnasiallehrerin Petra Demmel aus. „Wie wir heute wissen: eine richtige Entscheidung“, lobt der Vorstandsvorsitzende der VHS, Walter Czech.
Denn seitdem hat sich das Programm der Volkshochschule Günzburg prächtig entwickelt. Verzeichnete das Bildungsunternehmen, das 1946 unter der Bezeichnung „Volksbildungswerk“ gegründet wurde und erst seit Anfang der Siebziger Jahre unter der Bezeichnung „Volkshochschule“ firmiert, in den Anfangsjahren kaum mehr als 30 Veranstaltungen pro Arbeitsjahr, haben sich die Kurszahlen mittlerweile vervielfacht.
Im Jahr 1984 umfasste das Bildungsangebot rund 2800 Doppelstunden bei einem Haushaltsvolumen von knapp 245.000 DM. Bis zum Ende des Jahres 1995 wuchs die Anzahl der Doppelstunden auf rund 4350 an, während sich das Haushaltsvolumen mit über 640.000 DM mehr als verdoppelte. Im Jahr 2011 konnte die VHS sogar knapp 6000 Doppelstunden bei einem Haushaltsvolumen von über 500.000 Euro verbuchen.
„Die hauptamtliche Geschäftsführerin war sich der kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutung der Institution bewusst, baute konsequent auf der vorher erarbeiteten Wertschätzung in der Bevölkerung auf und setzte neue Akzente“, lobte Walter Czech. Auch Oberbürgermeister Gerhard Jauernig sprach Petra Demmel seine Anerkennung aus: „Sie identifizieren sich voll und ganz mit Ihrer Volkshochschule. Kaum ist ein neues Programm angelaufen, sind Sie schon wieder mit Begeisterung und neuen Ideen bei der Vorplanung für das nächste Semester.“ Für ihre Verdienste um die VHS wurde Petra Demmel mit einer Dankesurkunde des Bayerischen Volkshochschulverbands sowie der Ehrenurkunde des Bayerischen Arbeits- und Sozialministeriums ausgezeichnet.
Die Volkshochschule Günzburg ist ein komplexes Bildungsunternehmen. Seit vielen Jahren laufen unzählige kulturelle Veranstaltungen über die VHS: Vorträge, Autorenlesungen, Filme, Buchpräsentationen, Podiumsdiskussionen, Kabarett, musikalische Veranstaltungen, Ausstellungen, Reisensburger Schlossgespräche und natürlich eine Vielzahl an Kursen. Längst – und nicht zuletzt durch Petra Demmel – ist der VHS in die Rolle eines wichtigen Kulturträgers hineingewachsen.
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