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Ein beliebter Frühlingsbrauch: Osterbrunnen schmücken

Osterbrunnen liebevoll dekoriert von unseren Damen unter Leitung von Monika Stocker!
Günzburg: Günzburg, Dossenbergerhof | Der Brauch, Osterbrunnen zu schmücken, stammt aus der Fränkischen Schweiz. Am Karsamstag werden zur Vorbereitung auf Ostern öffentliche Brunnen mit bemalten Ostereiern und anderen Verzierungen zu Osterbrunnen geschmückt. Aufgrund der mutwilligen Zerstörung des Schmucks wurden inzwischen in vielen Orten die ursprünglich in aufwendiger Handarbeit bemalten ausgeblasenen Hühnereier durch Kunststoffeier ersetzt. Als Befestigung für die Eier dienen Osterzweige, Papierbänder oder Girlanden, die um den Brunnen herum gebunden werden.

Nicht exakt bestimmen lässt sich der genaue Ursprung des Brauches. Mit dem Brauch wird vor allem die erhebliche Bedeutung von Wasser fürs Leben betont. Die kleine Gemeinde Aufseß in der Fränkischen Alp gilt als sehr wasserarm.

Die Gründe für die Entstehung des Brauches des österlichen Brunnenschmückens in der Fränkischen Schweiz sind unklar. Neben christlichen Interpretationen wird als Erklärung häufig die Wasserarmut der Fränkischen Schweiz genannt. Die Wasserversorgung bekam einen besonders hohen Stellenwert. Der Ursprung der Osterbrunnen dürfte um 1909 in der kleinen Gemeinde Aufseß (Fränkische Schweiz) liegen. Bei den fränkischen Osterbrunnen handelt es sich um eine bewusste Brauchtums-Neuschöpfung im späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert.

Der Verein zur Pflege des Brauchtums Günzburg setzt sich für den Fortbestand des Brauchs in Günzburg ein. Einige unserer Vereinsdamen schmücken den Brunnen im Dossenbergerhof österlich mit vielen weißen und roten Ostereiern.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 16.03.2013
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