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Der "echte" Hl. Nikolaus besuchte Reisensburg

(Foto: Otto Kaltenecker)
Am vergangenen Sonntag, dem Fest des Hl. Nikolaus, bekam auch der Familiengottesdienst in St. Sixtus in Günzburg-Reisensburg den Besuch des Nikolaus. Freudig wurde er von Pfarrer Heribert Singer und den Gottesdienstbesuchern empfangen. Zwei Kinder aus der Gemeinde konnten Bischof Nikolaus ihre Fragen stellen. So erklärte er ihnen, dass zwischen ihm und dem rot gekleideten Weihnachtsmann aus der Werbung ein himmelweiter Unterschied besteht. Er erzählte ihnen, wie das mit dem Hl. Nikolaus damals wirklich war, als dieser vor etwa 1600 Jahren in der Stadt Myra gelebt hat, die heute Demre heißt, in der jetzigen Türkei liegt. Er habe dort nicht gelebt, damit er die bösen und faulen Kinder bestrafe, denn ein Heiliger ist kein Kinderschreck. Vielmehr sei seine Großherzigkeit gegenüber den armen Leuten in seiner Heimatstadt den Menschen so in Erinnerung geblieben, dass sie ihn auch lange nach seinem Tod noch verehrt haben. So wie er damals die Menschen beschenkt habe, so beschenkt auch heute der Nikolaus die Kinder als Zeichen der Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes. Daher bekam auch jedes Kind am Ende des Gottesdienstes ein kleines Säckchen gefüllt mit Nüssen, Obst und Süßigkeiten. Musikalisch gestaltet wurde der Familiengottesdienst vom Chor „Querbeet“ mit Instrumentalisten sowie Martin Gollmitzer an der Orgel.
Text: Martin Wachter, Foto: Otto Kaltenecker
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 29.12.2009
1 Kommentar
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Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain | 09.12.2009 | 23:11  
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