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Den Freunden aus Šternberk gefällt unser Magazin

Willi Zlamal aus Šternberk
 
Blick auf die Stadt Šternberk
Willi Zlamal aus der Günzburger Partnerstadt Šternberk in Mähren grüßt unsere Leser

Liebe Leser,
schon mehrmals hatte ich in meiner Hand Ihr Stadtmagazin „myheimat-Günzburger“ gehalten. Dort habe ich viel Interessantes und Anregendes gefunden. Was mich aber hauptsächlich gefesselt hat war der obere Satz des Titelblatts: „Bürger schreiben für Bürger“. Das ist der größte Unterschied zwischen uns. Die Bürgergesellschaft sollte der Höhepunkt der Kommunikation zwischen den Menschen sein und sollte Möglichkeiten bieten, auf die höhere Politik einzuwirken.
Aktivität, Kollegialität, Freude über gut ausgeführte Arbeit, Offenheit und Wille zu gemeinsamer Problemlösung, bieten die Chance, dass einerseits alle ihre Erfolge präsentieren können und andererseits aber auch die Möglichkeit der gegenseitigen Hilfe. Zudem vergisst man nicht auf die althergebrachten Traditionen. Auf den Seiten Ihres Magazins findet jeder etwas, das ihn interessiert und das sollte auch die Voraussetzung sein.
Direkte Kontakte mit den Partnerstädten sind Selbstverständlichkeit, man bleibt nicht nur bei den Worten. Die Stadt und die vielen Vereinsaktivitäten bieten allen Interessierten vielseitige Möglichkeiten der Freizeitbetätigung. Das Magazin stellt zudem regelmäßig junge und ältere Persönlichkeiten vor, die sich in der Stadt verdient gemacht haben und die auch für die junge Generation zum Vorbild geworden sind. Von Sport bis Rezepte ist alles dabei. Wir lassen uns damit gerne belehren. So sehe ich Ihr Magazin.
Wir selbst müssen noch viel lernen. Was wir schon gelernt haben, ist die Erinnerung an unsere ehemaligen Sternberger die 1945 und 1946 von uns vertrieben wurden. Der tschechische Rundfunk Vltava brachte am 29.3.2013 eine zweistündige Sendung, bei der ich auf einem Stadtspaziergang über die Ereignisse des 4.März 1919 und die weiteren Jahre 1938,1939,1945 sprach. Wir haben das einzige Ziel, im Rahmen der Versöhnung weiße Flecken unserer gemeinsamen Geschichte verschwinden zu lassen. Man muss mehr über die Geschichte sprechen. Unser Verein zur Vertiefung der deutsch-tschechischen Beziehungen informiert regelmäßig, was wir auf diesem Gebiet unternehmen. Wir berichten über die Heimattreffen an denen wir uns beteiligen. Im Juni hoffen wir, eine Reisegruppe aus Günzburg, begrüßen zu können, die wir dieser Gelegenheit in unserem Rathaus empfangen werden. Dabei werden wir bestimmt Gespräche über unsere Zusammenarbeit führen. Im Hinblick auf das Europäische Kulturerbe laden wir vom 6.-8.September 2013 alle unsere Partnerstädte ein. Zu diesem Anlass wird am 6.9.2013 eine Ausstellung mit Werken des Sternberger Malers und Bildhauers Ferdinand Kuschl feierlich eröffnet. Wir freuen uns schon heute auf das gemeinsame Treffen aller Städte und wünschen allen Bürgern der Stadt Günzburg schöne Frühlingstage, persönliches Wohlergehen, weiterhin hohes Niveau Ihres Magazins und ein gutes Gefühl für Ihre getane Arbeit.
Es grüßt Sie alle herzlich aus Šternberk Ihr Willi Zlamal

Willi Zlamal ist in Šternberk der Vorsitzende des Vereins zur Vertiefung der
deutsch-tschechischen Beziehungen
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 20.04.2013
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