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Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte macht das das Bildungsbüro Landkreis Günzburg komplett

Seit Mitte November ist Ramona Beck als Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte im Bildungsbüro Landkreis Günzburg tätig und vervollständigt dort das Team. Finanziert aus Bundesmitteln soll die „Kommunale Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ – so der offizielle Titel der Stelle – einen Beitrag zur Integration der Neuankömmlinge der letzten Jahre leisten.

Landrat Hubert Hafner begrüßte jetzt die neue Mitarbeiterin im Bildungsbüro. Der Landrat zeigte sich erfreut, dass die Stelle zügig besetzt werden konnte: „Bildung und Arbeit sind entscheidende Faktoren für die Integration der Bleibeberechtigten. Ich bin froh, dass der Landkreis mit Hilfe der Bundesmittel zur Integration der Neuankömmlinge beitragen kann.“ Er wünschte Ramona Beck viel Erfolg bei der Aufgabe, durch Koordination und Vernetzung die vor Ort in der Integrations- und Bildungsarbeit Tätigen zu unterstützen. Ramona Beck kann in ihrer neuen Tätigkeit auf die Grundlage ihres Studiums der Kulturwissenschaften aufbauen Außerdem kann sie auf Erfahrungen aus ihrer Mitarbeit beim Integrationsbeauftragen der Stadt Konstanz zurückgreifen.

Bereits am Rande der Kreistagssitzung im Oktober hatte Landrat Hafner bekannt gegeben, dass der Landkreis den Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über eine 100 % Förderung für die Einrichtung dieser Stelle aus Bundesmitteln erhalten hat.

Der Landkreis Günzburg hat sich die Entwicklung einer Gesamtstrategie im örtlichen Bildungssektor zum Ziel gesetzt. Daher ist die Stelle der „Kommunalen Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ im Bildungsbüro Landkreis Günzburg angesiedelt. Die Stelle bündelt die Zusammenarbeit mit örtlichen und überörtlichen Bildungsakteuren, Stiftungen, ehrenamtlich organisierten Initiativen, Vereinen, Verbänden, Kirchen, Sozialpartnern, der Wirtschaft, usw. Die Bildungskoordination für Neuzugewanderte ist eine Querschnittsaufgabe, bei der es einer ressortübergreifenden Abstimmung und einer übergreifenden Koordinierung der Bildungsakteure sowie der Zivilgesellschaft bedarf. Dies ist eines der wichtigsten Ziele der Stelle. Sie soll im Sinne des lebenslangen Lernens Neuzugewanderte aller Altersgruppen im Blick haben. Dabei reicht die Zielgruppe über den Bereich der Flüchtlinge hinaus, weil in den letzten Jahren auch viele Menschen aus anderen europäischen Ländern nach Deutschland gekommen sind.
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