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Altneihauser Feuerwehrkapell´n begeistern im ausverkauften Forum- Lachmuskeln im Dauereinsatz

Schon seit Monaten ausverkauft. Die Altneihausener Feuerwehrkapelle. Sie lieferten eine Gigantische Show im Günzburger Forum ab.
 

Danke an dieser Stelle an Norbert Neugirg, der uns seine Texte zur Verfügung stellte

Seit mehreren Monaten war der Abend schon bis auf den letzten Platz ausverkauft. Man hätte noch einen Zweiten Termin locker ausverkaufen können, was leider am Terminplan der Kapelle scheiterte.
Aber es war ein grandioser Abend. Im Dauereinsatz waren die Lachmuskeln der Besucher . Gleich zu Beginn legte Norbert Neugirg als Kommandant los, und machte dem Auditorium auf scherzhafte Weise klar, daß sie lieber in Leipheim gespielt hätten, diese aber die Kapelle nicht engagiert hätten, mit folgenden Worten:In Leipheim soll es schöner sein, doch die luden uns nicht ein, weil die Bürger mit mehr Geistesgaben in Leipheim ihren Wohnsitz haben.Dann nahm er sich in seinem Begrüßungsbeitrag auch das Legoland vor.
Einen Seitenhieb setzte Neugirg auch auf das Atomkraftwerk. Im Originalwortlaut:Gundremmingen gleich Gegenüber, wär mir in Lego aber lieber.
Er berichtet von der desaströsen Blechkapelle, die sich selbst " herunterbläst"
ist" und in Günzburg spielt, bevor die Kapelle auf die Bühne kommt, und das erste Stück " Muppets" spielt. Das Auditorium quittierte den Beitrag mit Beifallsstürmen.
Im ersten Teil ging Neugirg auf die Lokalpolitik ein. Immer wieder gab es zwischendurch Nummern, die das Auditorium zum Lachen animierten. Reinhard Stummreiter an der Pauke der im wirklichen Leben LKW Fahrer ist, so versucht Neugirg dem Publikum weißzumachen, das er Gerüstbauer sei. Die Pauke war auf einem dreibeinigen Stuhl unterlegt mit einer Bierkiste. Zweimal ist die Pauke entwichen.
Im ersten Teil geht Norbert Neugirg, der unter anderem das Oberpfalztheater mitgegründet hat, und als Ensemblemitglied mitwirkt, hatte die Lokalpolitik im Auge.
Der Günzburger Oberbürgermeister Gerhard Jauernig kam in seinen Beiträgen auch vor. Im Wortlaut: "Jauernig ist, wer ihn kennt, Günzburgs roter Stadtregent und wirkt von CSU umstellt, wie Paprika im Güllefeld"
Immer wieder gab es natürlich Musikalische Beiträge zwischen den Vorträgen. Und die Musiker sind alles andere als eine "desaströse Blechkapelle". Die machen ihre Sache verdammt gut. Sie haben es unter anderem mit dem Erzherzog Albrecht Marsch, dem Stück " So whats New", dem Fehrbelliner Reitermarsch oder Wochenend und Sonnenschein, neben verschiedenen weiteren Stücke gespielt. Im Mittelpunkt seiner Rede stand aber Alfred Sauter. Über Ihn wußte Neugirg einiges zu berichten. Auch der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Rudolf Köppler wurde nicht außen vor gelassen.Über einige Dörfer im Umkreis wie Schneckenhofen und Harthausen. Kleinkötz, wo noch mit D- Mark bezahlt wird sowie wo alle Wege enden, war ebenfalls ein Thema in seinen Worten. Immer wieder tosender Applaus. Auch als er auf seinen vier Bierkästen mit einer Blau Weißen Fahne seine Politische Rede hielt, brandete der Applaus auf. Im zweiten Teil kamen dann bekannte aber nicht weniger Schlechte Nummern die bereits vom Fernsehen bekannt sind, so der Sprachkurs in Oberpfälzisch. Hier spielte die die Combo oder wie Neugirg sagte das Ensemble Lieder in ihrer Heimatsprache die der Spiritus Rector dem Auditorium ersetzte. Nach gut drei Stunden und einem Ausmarsch endete ein Abend der in die Kulturelle Geschichte Günzburgs eingehen dürfte. Schade war nur, daß keine zwei Veranstaltungen stattfanden. Aber was nicht ist kann ja noch werden. In der Pause signierte Norbert Neugirg seine drei Bücher in denen er seine Texte verfasste. Wer sich über die Truppe Informieren möchte kann auf
http://www.altneihauserfeierwehrkapelln.de sich informieren. Wer aber die Truppe Live sehen möchte, der muß sich schicken, denn die Karten sind relativ schnell ausverkauft. Und wer in Günzburg war, der weiß auch warum. Eine Stunde vor Mitternacht ging ein Abend zu Ende, der einen alle Sorgen vergessen ließ und von dem man sich eine Wiederholung wünscht. Auf Wiedersehen in Günzburg (AUCH WENN SIE LIEBER IN LEIPHEIM SPIELEN) und dann bitte für zwei Termine, daß so viele Interessierte wie möglich diese Truppe Live erleben dürfen
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 20.04.2013
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