11. STUTTGARTER OPERN-SOMMER AUF DER SPARDAWELT FREILICHTBÜHNE KILLESBERG

Nabucco ( hier Archivbilder einer Aufführung von Nabucco) an einem anderen Ort
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  • Nabucco ( hier Archivbilder einer Aufführung von Nabucco) an einem anderen Ort
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Im Zuge des „11. Stuttgarter Opern-Sommers auf der SpardaWelt Freilichtbühne" wird die schönste Open-Air-Bühne der Region wieder in einem besonderen Glanz erstrahlen. Das eigens für diesen Anlass entwickelte Lichtkonzept schafft ein wunderschönes Ambiente und eine tolle Atmosphäre für diese besondere Veranstaltung. Jeder Gast erhält zudem zur Begrüßung ein Glas Sekt.


LIVE ZU ERLEBEN AM 11.AUGUST UM 19 UHR AUF DER FREILICHTBÜHNE KILLESBERG

Tickets:tickets@c2concerts.de. 0711 –84 96 16-72. und bei allen bekannten VVK
-Stellen

DAS WERK Wie Verdi (1813-1901) zum Ende seines Lebens selbst schreibt, begann mit der Arbeit an Nabucco seine ‚wirkliche’ künstlerische Laufbahn. Die Oper „Nabucco“ gehört zum Frühwerk Verdis und trotzdem entfacht das monumentale Historiendrama seit Jahrhunderten die Leidenschaft von Opernfans auf der ganzen Welt. Bis heute hat die Oper um das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft nichts an seiner Beliebtheit verloren und rangiert mit seinen aufwirbelnden Massenszenen, grandiosen Melodien und brillanten Arien in der Hitliste der populärsten Opern ganz weit oben. Verdi schrieb „Nabucco“ als er 28 Jahre alt war. Nachdem er aufgrund des Todes seiner Frau vereinsamt und melancholisch lebte, verliehen die biblischen Worte des Nabucco-Libretto ihm neuen Lebensmut und er stellte die Oper Verszeile für Verszeile fertig. Die Uraufführung fand am 9. März 1842 an der Mailänder Scala statt und hatte außerordentlichen Erfolg. Dieser Triumph leitete Verdis Erfolgsjahre ein.

Künstler Venezia Festival Opera Künstlerische Gesamtleitung: Andrey Andreev Dirigent: Nayden Todorov Regie: Nadia Hristo Bühnenbild: Rada Hadzhiyska

1. Akt:
Im Tempel von Jerusalem beten die Hebräer um Schutz vor den nahenden
Babyloniern unter Nabucco. Zaccaria baut auf die Hilfe Gottes und zeigt dem jüdischen
Volk die Tochter Nabuccos, Fe
nena, die ihnen als Geisel dienen soll. Ismaele soll
Fenena bewachen. Die beiden jedoch lieben sich, seitdem Fenena Ismaele aus dem
Gefängnis in Babylon befreit hat. Sie wollen nun gemeinsam fliehen. Abigail, die Ismaele
ebenfalls liebt, kann diesen Plan j
edoch vereiteln. Mit Fenena als Geisel gelingt es
Zaccaria Nabucco davon abzuhalten den Tempel zu plündern. Ismaele jedoch lässt
Fenena frei und die Babylonier brandschatzen den Tempel. Daraufhin verfluchen die
Hebräer Ismael.
2. Akt:
Abigail entnimmt ein
em Dokument, dass sie nicht die rechtmäßige Tochter
Nabuccos ist und damit auch nicht die Thronerbin, sondern eine einfache Sklavin. Ihr
Rachedurst und ihr Machtstreben sind grenzenlos. Da Fenena mit den Hebräern
sympathisiert, trägt der Oberpriester Abiga
il die Macht an. Zu diesem Zeitpunkt kommt
die Nachricht, Nabucco wäre gefallen. Als Abigail, der inzwischen zum Judentum
konvertierten Fenena, die Krone abnehmen will, erscheint Nabucco. Er verhöhnt alle
Götter der Babylonier und Hebräer und ruft sich sel
bst zum Gott aus. Daraufhin trifft ihn
ein Blitzstrahl und er wird wahnsinnig. Abigail reißt die Macht an sich.
3. Akt:
Abigail stiftet den geistig verwirrten Nabucco dazu an, das Todesurteil für die
Hebräer und seine Tochter Fenena zu unterschreiben. Von
Machthunger getrieben
zerreißt Abigail das Dokument, dass ihre Herkunft als Sklavin beweisen würde. Am Ufer
des Euphrat beklagen die Hebräer ihr Schicksal, aber Zaccaria spricht ihnen Mut zu,
indem er das Ende Babylons prophezeit.
4. Akt:
Nabucco bittet
den Gott der Hebräer um Verzeihung und bittet um Hilfe für seine
Tochter Fenena, als er sieht, wie sie zum Schafott geführt wird. Mit dem treuen Abdallo
und dessen Truppen eilt er Fenena und den Hebräern zu Hilfe und rettet sie im letzten
Augenblick vor d
em Tod. Das Bildnis Baals bringen sie zu Fall und Abigail bittet um
Verzeihung, bringt sich jedoch mit Gift selbst den Tod. So offenbart sich die Macht des
Gottes der Hebräer.

Bürgerreporter:in:

Thomas Rank aus Günzburg

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