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Hartnäckiges Verhandeln zahlt sich aus

Noch im März diesen Jahres war über das geplante Biomasseheizkraftwerk für 9 öffentliche Einrichtungen im Günzburger Süden in der Günzburger Zeitung zu
lesen:

"Neue Heizung brennt auf den Nägeln....Eigentlich sollte sie schon seit Herbst – also 2005! – in Betrieb sein....." Im Mai war zu lesen: "Anlage muss bis zum Winter fertig sein.... sonst müsse der Landkreis 600 000.-€ für die Reparatur der alten Heizungen ausgeben...."

Die vom Landkreis ins Auge gefassten - einzigen Möglichkeiten - für Standorte auf eigenen Grundstücken erschienen der CSU-Fraktion und vielen als ungeeignet
( Kugelstoßanlage, Lehrerparkplatz beim Dossenberger Gymnasium ). Von Seiten der Stadt, die ja auch eigene Gebäude mit dieser Anlage energetisch versorgen will, konnte oder wollte keine Alternative vorgeschlagen werden, obwohl sie durchaus im Besitz geeigneter Grundstücke ist.

Letztendlich war doch noch eine Einigung aller Beteiligten auf den "neuen, alten Standort" ( Juli ´06 ) auf einem ursprünglich privaten Grundstück möglich. Damit war auch der enormen Zeitdruck auslösende Rechtsstreit vor dem VGH beigelegt. "Ende gut, alles gut?" Diese Frage erscheint für die Errichtung des neuen Biomasseheizkraftwerks wohl am ehesten angebracht, zumal jetzt doch noch mindestens bis April 2007 zugewartet werden muss und die alten Heizungen hoffentlich noch solange halten. "Zeitdruck ist offensichtlich kein guter Ratgeber!" so Fraktionsvorsitzender Günter Treutlein bei seinem Resümee.
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