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Gute Zusammenarbeit in Sachen Sicherheit: Landratsamt und Polizei ziehen an einem Strang

Schwierigkeiten schon im Vorfeld zu vermeiden oder Probleme gemeinsam zu bewältigen, dies ist Ziel der regelmäßigen Dienstbesprechung der Sicherheitsbehörden. So trafen sich jetzt zum wiederholten Male Verantwortliche des Landratsamtes aus den Bereichen öffentliche Sicherheit und Ordnung, Ausländerwesen, Kommunalwesen und Jugendamt mit Vertretern der Polizeidirektion Krumbach, den Polizeiinspektionen Günzburg, Burgau und Krumbach sowie der Autobahnpolizei.

Themen gab es auch diesmal genug: Vom Nichtraucherschutz bei Jugendlichen und dem Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes zum 1. Januar 2008, über die Gewalt im Amateurfußball, bis hin zum Umgang mit Schulschwänzern sowie einem Erfahrungsaustausch zu Festveranstaltungen und hinsichtlich Rechtsextremismus reichte die um-fangreiche Tagesordnung. „Gemeinsam können wir mehr erreichen“, so das Fazit der Teilnehmer. So wie in der Vergangenheit will man auch in Zukunft die Zusammenarbeit in diesen und vielen anderen Bereichen reibungslos gestalten. Dazu gehöre diese Plattform der Informations- und Kontaktpflege, darin waren sich alle Teilnehmer einig.

Dies zeigt sich beispielsweise in dem Projekt „1+3 aus 10“ für Verantwortliche von Festveranstaltungen. Im Rahmen dieses Jugendschutzprojektes hat das Landratsamt Günzburg seit Mitte 2006 rund 100 Personen im Hinblick auf die Umsetzung präventiver Maßnahmen von übermäßigem Alkoholkonsum bei Jugendlichen geschult. Das Landratsamt Günzburg hat damit bereits frühzeitig ein Problem angegangen , dass erst dieses Jahr aufgrund bundesweit beachteter Alkoholexzesse in den Medien besondere Aufmerksamkeit erfahren hat.

Zwar ist das Programm „1+3 aus 10“ weithin beachtet worden. Die Zusammenarbeit mit den Festveranstaltern, Polizei, Gemeinden und Kreisverwaltungsbehörde konnte in zahlreichen Fällen optimiert werden. Dennoch bereiten den Teilnehmern die sog „K13-Partys“ noch Sorgen. Diese Veranstaltungen finden nicht in den Schulen statt und werden von diesen auch nicht veranstaltet. Den-noch haben diese Partys einen schulischen Touch, weil gezielt Schüler und Schülerinnen angesprochen werden. Veranstalter sind oft Schüler, denen es am nötigen Wissen fehlt, wie man eine sichere Feier organisiert. Da es im Zusammenhang mit diesen Festivitäten in der Vergangenheit vermehrt zu alkoholbedingten Überschreitungen und Auffälligkeiten gekommen ist, sollen weitere Maßnahmen mit Schulen und Gemeinden abgestimmt werden.
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