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Mengele-Sohn bittet Israel um Entschuldigung

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Unter dieser Überschrift findet sich zu den vielerlei Maifeiertagsreminiszenzen als besonders bemerkenswert eine Meldung auf Welt online vom 2. Mai 2008. Derzufolge bittet der Sohn Rolf des traurig-bekannten NS-Verbrecherarztes aus GZ in seinem ersten Interview überhaupt das jüdische Volk, ihn wegen der Taten seines Vaters nicht zu hassen. Die auflagenstärkte Zeitung Israels, Jediot Achronot, veröffentlichte dieses Gespräch zum Holocaust-Gedenktag, so WO.

Wer sich schon immer gefragt hat, warum es auf dem Günzburger Friedhof bis heute eine große Mengele-Grabstätte gibt oder warum aktuell unser Forum für Schlagzeilen in Verbindung mit einer ungewollten Rechtsradikalenveranstaltung herhalten muss, findet in dieser kleinen Meldung aus Israel einen Hinweis auf die eigentlichen Fronten im philosophisch-intellektuellen Bereich.

Diesen würde ich vorsichtig mal umschreiben mit den Leuten, die Israel lieben, und denen, die es hassen oder zumindest neutral gegenüberstehen*. Der weitere Verlauf der Geschichte dieser Welt wird in der Bibel ganz klar von der Zukunft Israels abhängig gemacht. Damit verbunden auch das Wohlergehen oder Vergehen aller anderen Völker und Reiche dieser Welt. Dabei geht es um die nicht allzu ferne Wiederkunft und Aufrichtung des ewigen Reiches Gottes über dieser (verdorbenen) Welt.

Um nicht zu tief zu schürfen - welcher Einwohner oder Besucher Günzburgs auch immer etwas gegen Israel hat, tut damit sich und seiner Stadt nichts Gutes, sondern verdirbt sie. Wer auch immer erkennt, wie wichtig die Stellung zu Israel für ihn ist, tut seiner Stadt und sich damit etwas Gutes. Man nennt es auch Segen.

Die heutigen Feinde Israels basieren nicht von ungefähr auf einer Religion des Todes (Selbst"mord"attentäter) - nichts anderes als einer geistigen Verlängerung des Holocaust. Eine weltanschauliche Neutralität gibt es demgegenüber letztlich nicht. Wie es weitergeht, betrifft jeden.

Ob es die Gegendemonstranten sind oder die Schar Günzburger Fürbitter, die die Anfang Juni folgenden Ereignisse aufhalten oder zumindest ihre UNHEILvolle "Wirkung" vor Ort eindämmen können, wird sich zeigen. Ohne eine gewisse innere Bußfertigkeit wird eine verhärtete Front der nächsten folgen. Es muss in den Herzen der Menschen etwas stattfinden, nicht allein nur im Kopf. Auch zwischen Günzburg und Israel besteht und bleibt immer eine besondere Verbindung, die nicht ohne kontinuierliches Bemühen um Israel zu bewältigen geht. Die Frage nach einer Partnerstadt aus Israel ist zumindest berechtigt, wenn sich denn überhaupt eine fände.

Es ist Zeit, dass sich in unserer Stadt die guten Kräfte sammeln - zum Wohle aller. Der Anfang ist wohl gemacht.

* (Es muss natürlich klar sein, dass es hier nicht um eine unreflektierte Stellungnahme gehen kann. Ich kann hier lediglich nicht in die Tiefe dieses Riesenthemas gehen. Natürlich kann man am heutigen Staat Israel nicht alles nur gut finden und es gibt auch massive Kritik daran.)

http://www.horst-koch.de/joomla_new/content/view/3...

http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=116&...

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3090830,...

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Judentum/test

http://www.horst-koch.de/joomla_new/content/view/3...

http://www.myheimat.de/guenzburg/beitrag/32480/wir...
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Markus Christian Maiwald aus Augsburg | 21.01.2009 | 21:47  
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