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Historischer Verein Günzburg:Ein Haus der Geschichte, Kultur und Begegnung soll es werden

Über das neue Buch in der Schriftenreihe des Historischen Vereins Günzburg freuen sich Bürgermeisterin Dr. Ruth Niemetz, der 1. Vorsitzende des Historischen Vereins Stefan Baisch, der Autor Andreas M. Rau und der 2. Vorsitzende Rudolf Kombosch. (Foto: Werdich/ Historischer Verein)
Historischer Verein Günzburg kann Mitgliederzuwachs verzeichnen und formuliert Ziele für ein neues Günzburger Museum
Bei der Mitgliederversammlung des Historischen Vereins Günzburg konnte der 1. Vorsitzende Stefan Baisch einen deutlichen Mitgliederzuwachs für das Jahr 2018 verkünden, aus dem man erkennen könne, dass das Heimatmuseum den Menschen in unserer Stadt ein Herzensanliegen ist. Optimistisch zeigte er sich, dass in die Sanierung des Piaristenkollegs und die Neukonzeption des Museums im kommenden Jahr mehr Schwung komme und die Planungen konkreter werden. „Wir wollen kein Museum, das einem Tresor gleicht, nur eine Schatzkammer ist, sondern ein Haus der Geschichte, der Kultur und der Begegnung. Ein Haus, das die verschiedensten Gruppen anspricht und das Touristen, Familien sowie Kunst- und Geschichtsbegeisterte gerne besuchen“, so Baisch.

Ebenso verwies er auf das große Engagement des Vereins für das Heimatmuseum, die mediale Präsenz des Vereins auf Instagram und Facebook um jüngere Generationen anzusprechen, die ehrenamtlichen Museumsaufsichten, das jährlich erscheinende Buch in der Schriftenreihe des Vereins sowie die Mitwirkung des Vereins bei Ausstellungen, Vorträgen, Konzerten und Sonderausstellungen im Heimatmuseum. Baisch dankte der Stadt Günzburg, dem städtischen Heimatmuseum sowie dem ehemaligen Museumsleiter Walter Grabert und dem neuen Leiter Raphael Gerhardt für die hervorragende Zusammenarbeit. Genau dies unterstrich und lobte auch Günzburgs Bürgermeisterin Dr. Ruth Niemetz in Vertretung der Stadt Günzburg. Es sei ein großer Gewinn für die Stadt, dass das Städtische Heimatmuseum und der Historische Verein Günzburg so gut zusammenwirken und dankte dem Verein für seine zahlreichen Aktivitäten rund um das Museum und die Förderung der Stadtgeschichte. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass gerade Schülerinnen und Schüler einen guten und positiven Zugang zur Geschichte bekommen. Auch hier leiste der Verein viel, insbesonders wenn ich an die Wanderausstellung „Vergissmeinnicht“ denke“, hebt Niemetz hervor. Der 2. Vorsitzende und Kassierer Rudolf Kombosch stellte den Kassenbericht vor und erläuterte die Neuanschaffungen für das Museum, u.a. Bilder des Malers Kirner oder die Restaurierungen von Kunstgegenständen wie ein Nazarenergemälde „Jesus als Kinderfreund“ aus der alten neugotischen Stadtpfarrkirche St. Martin. Auch die von Kombosch organisierte Kulturfahrt war wieder ein voller Erfolg. An den Bericht der Kassenprüfer Peter Lang und Günter Treutlein und die Entlastung der Vorstandschaft, schloss sich die Buchpräsentation des neu in der Schriftenreihe erschienen Buches „Ende des Schreckens – Wie die Bevölkerung im Landkreis Günzburg das Kriegsende erlebte“ von Andreas M. Rau an, das bei der Buchhandlung Hutter in Günzburg und im Heimatmuseum erhältlich ist. Mitglieder bekommen die diese kostenlos zugeschickt.
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