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Superwahljahr 2013: Auch die Unternehmen in Bayerisch-Schwaben wählen Kernthemen der IHK: Energie und Infrastruktur bleiben im Fokus

Superwahljahr 2013: Vom 1. bis 31. Juli wählt die Wirtschaft

Nicht nur die Politik in Bund und Land wird 2013 gewählt, in Bayerisch-Schwaben ist es auch die Wirtschaft, die zur Stimmabgabe aufgerufen ist. Alle fünf Jahre bestimmen die rund 128.000 IHK-Mitgliedsbetriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen ihre Vertreter für die elf Regionalversammlungen der IHK Schwaben neu. Die rund 330 Mitglieder der regionalen Unternehmensparlamente wählen aus ihrer Mitte die 100 Mitglieder der Vollversammlung, dem obersten Organ der IHK. Die Vollversammlung schließlich bestimmt für die Legislaturperiode das Präsidium und den Präsidenten. Blick nach Günzburg: Die Regionalversammlung Günzburg setzt sich aus insgesamt 26 Unternehmensvertretern zusammen.

Mit dieser Struktur ist gewährleistet, dass die IHK ihre Schwerpunktthemen stets an den aktuellen Belangen des gesamten Unternehmerspektrums in Bayerisch-Schwaben ausrichtet. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Regional- und Vollversammlung sind allesamt aktive Unternehmer und stehen mitten im wirtschaftlichen Geschehen. Sie sind es, die die Richtlinien und Handlungsfelder der IHK definieren und sowohl in Richtung Politik, als auch in Sachen Wirtschaftsförderung der Region die Marschroute und die Arbeitsthemen der IHK vorgeben.

IHK-Wahl 2013 – ein Kreuz auf dem Stimmzettel, das für die Region und für jeden einzelnen Unternehmer von großem Wert ist. Zum Vormerken: Vom 1. bis zum 31. Juli ist die Unternehmerschaft in Bayerisch-Schwaben aufgefordert, ihre Stimme für ihre Unternehmensvertreter im Parlament der schwäbischen Wirtschaft abzugeben.

IHK-Jahresthema 2013: Selbstverwaltung der Wirtschaft

Passend zum Wahljahr 2013 hat das Präsidium der IHK Schwaben die Selbstverwaltung der Wirtschaft zum Motto des Jahres erklärt. Damit sollen die Aufgaben der IHK und der Nutzen ihrer Dienstleistungsangebote über Veranstaltungen und Kommunikationsangebote in den Mittelpunkt gestellt werden. Sichtbar wird die Bedeutung der wirtschaftlichen Selbstverwaltung bei allen Positionen und in der gesamten politischen Arbeit der Kammergremien. Verantwortung übernimmt das Ehrenamt aber auch im Rahmen der Prüfungen, der dualen Berufsausbildung und sorgt so in der Berufsausbildung für höchste Qualität in ganz Deutschland.

Perspektive 2013: Die schwäbische Wirtschaft ist gut aufgestellt

IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton fasste zu Anfang des Jahres die Stimmung in der schwäbischen Wirtschaft zusammen: „2012 lief es gut, besser als wir vor einem Jahr erwartet haben. Wir sind in Schwaben breit aufgestellt, das ist unser großer Pluspunkt. Wir haben mit einem Beschäftigungsanteil von 40 Prozent eine hohe Dichte an produzierendem Gewerbe, der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 26 Prozent. Das wirkt sich bei uns in der Region positiv auf den Arbeitsmarkt aus und ist zugleich der Garant dafür, dass wir auch in 2013 ein starker Standort bleiben werden.“ Überschattet wird das positive Klima aber durch die bleibenden Herausforderungen Euro, Energie und Infrastruktur. Standen sie schon 2012 auf der Agenda der IHK, so wird sich die Kammer auch in 2013 in diesen Feldern stark engagieren.

Energiewende: Energie zu bezahlbaren Preisen muss gewährleistet sein

„Die aktive Gestaltung der Energiewende ist eine der großen Aufgaben für die nächsten Jahre“, unterstreicht Thilo Butzbach, Vizepräsident der IHK Schwaben für die Region Neu-Ulm, die Bedeutung des Themas insbesondere für den produktionsorientierten Wirtschaftsstandort Schwaben. „Wetterunabhängige Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie für Wirtschaft und Verbraucher – das sind die beiden großen Ziele, die wir erreichen müssen“, ergänzt Klaus Weinmann, Vizepräsident der IHK Schwaben für die Region Günzburg.

Im Mai 2012 hat die Vollversammlung der IHK Schwaben ihre energiepolitische Strategie beschlossen. Es wurden acht Thesen zur Energiepolitik verabschiedet und ein Lenkungskreis zur „Regionalen Energiepolitik“ gegründet, in dem Grundsatzpositionen zu den Themen Energie und Rohstoffe erarbeitet werden. Darüber hinaus holt sich die IHK über ein Energie-Monitoring regelmäßig die aktuelle Stimmungslage der Unternehmerschaft ein. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Versorgungssicherheit und die Energiekosten. (Die acht Thesen der IHK Schwaben zur Energiepolitik sind auf www.schwaben.ihk.de unter der Dok.-Nummer 173495 abrufbar.)

Infrastruktur als Zukunftsaufgabe

Die Unternehmer aus Westschwaben blicken mit zunehmender Sorge auf einige Aspekte der Infrastruktur in der Region. „Wenngleich wir nun endlich einen Fortschritt beim Ausbau der A 8 sehen, sind die Verzögerungen bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau, sowie die jetzt entstandenen Diskussionen um den Ausbau und die zukünftige Bedeutung der Bahnachse Stuttgart-Ulm-Augsburg-München ein großer Hemmschuh für unseren Wirtschaftsraum“, beschreibt Hans-Heiner Honold, Vorsitzender der Regionalversammlung Neu-Ulm die Stimmung in den Unternehmen. „Schließlich brauchen wir eine leistungsfähige Anbindung sowohl in die benachbarten Metropolregionen ebenso dringend wie zum Gotthard-Basistunnel und weiter nach Italien – einem unserer wichtigsten Handelspartner“, so Honold weiter. „Wir fordern daher mit Nachdruck, dass die Ausbaustrecke Neu-Ulm-Augsburg durchgehend in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen wird. Was wir nun brauchen, ist ein klares politisches Bekenntnis auf Landes- und Bundesebene zur Führung der internationalen Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Wien-Budapest über Stuttgart und München“, ergänzt Hermann Hutter, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Günzburg.

Rückblick 2012: Jahresthema „Handel im Wandel“

Viele wichtige Themen für die Region, interessante Veranstaltungen, ausgezeichnete Auszubildende und Prüfer – die IHK Schwaben blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück. Mit ihrem Jahresthema "Handel im Wandel“ hat sich die IHK im vergangenen Jahr mit einer besonders aktuellen Thematik beschäftigt, denn kaum eine andere Branche steht vor so tiefgreifenden Veränderungen wie der Handel: Verantwortlich dafür sind das anhaltende Verkaufsflächenwachstum, die Herausforderungen des Online-Handels, ein verändertes Kunden- und Konsumverhalten oder auch der drohende Fachkräftemangel.

Mit einer Reihe von Aktivitäten hat die IHK Schwaben das Thema „Handel im Wandel“ von verschiedenen Seiten beleuchtet und wird das Engagement vor allem unter dem Aspekt der regionalen Nahversorgung in diesem Jahr fortsetzen. „Auch 2013 wollen wir mit den Regionalen Dialogen – Einzelhandel wieder ein aktuelles Thema, nämlich die Energieeffizienz im Einzelhandel, in den Fokus rücken“, betont Hermann Hutter, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Günzburg.
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