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Startschuss für Ausbildung zur Familienhebamme; geförderte Weiterbildung soll „Frühe Hilfen“ ergänzen

Die Bundesinitiative „Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ bietet erstmalig eine Weiterbildung zur Familienhebamme und Familienentbindungspfleger in München an.
Der Landkreis Günzburg lädt deshalb interessierte Hebammen und Entbindungspfleger ein, an dieser Weiterbildung teilzunehmen.
Die Weiterbildungskosten, sowie die Kosten für Verpflegung und Unterkunft werden übernommen. Lediglich Fahrtkosten und Verdienstausfall müssen selbst getragen werden.
Die Ausbildung dauert von Mai 2013 bis April 2014. Es gibt bayernweit 20 Ausbildungsplätze. Anmeldeschluss ist der 31. März 2013. Die Anmeldung erfolgt über die Fachkräfte vom Netzwerk Frühe Kindheit (KoKi) vom Landratsamt Günzburg. Zugelassen sind alle staatlich examinierten Hebammen und Entbindungspfleger mit zweijähriger freiberuflicher Erfahrung.
Inhalte der Weiterbildung sind Gesundheit und Entwicklung von Säuglingen und ihren primären Bezugspersonen, die Interaktionsbeziehung zwischen Eltern und Kind, die Kooperation mit dem örtlichen Netzwerk Frühe Kindheit (KoKi) und die Qualitätssicherung.
Familienhebammen sind Hebammen mit einer Zusatzqualifikation. Ihr Einsatz ist überall da möglich, wo ein erweiterter psychosozialer Betreuungsbedarf vorliegt. Das Unterstützungsangebot von Familienhebammen reicht von der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag eines Kindes.
Das Landratsamt Günzburg kann durch die Finanzierung durch Bundesmittel zukünftig Familienhebammen verstärkt einsetzen. Mit Hilfe von Familienhebammen können die Startbedingungen in den Familien weiter verbessert werden. Neben einer guten und gesunden Entwicklung von Kindern sollen die Familien darüberhinaus in psychosozialen Belangen unterstützt werden.
Weitere Informationen und die Anmeldeunterlagen können beim Netzwerk Frühe Kindheit (KoKi) unter Tel. 08221/95-876 eingeholt werden. Ansprechpartner - auch für den zukünftigen Einsatz der Familienhebammen – sind die Fachkräfte vom Netzwerk Frü-he Hilfen (KoKi) Birgit Martens, Jürgen Volz und Sabine Weins.
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