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Seniorenarbeit in Günzburg setzt sich fort

Der neu gewählte Seniorenbeirat hat sich zu seiner ersten Sitzung getroffen. Das Bild zeigt von links: (hintere Reihe) Gerhard Flemisch, Rudolf Hammerdinger, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Hermann Riedinger, Ute Brenner, Rudolf Goßner, Horst Bönisch. (vordere Reihe) Gerhard Schöttl, Peter Selg, Georg Bucher, Edigna Schreml, Gerhard Skrebbas. Foto: Sabrina Schmidt.

Konstituierende Sitzung des 2.Seniorenbeirats

Am 30. Januar wurde der neue Seniorenbeirat der Stadt Günzburg gewählt. Nun haben sich seine Mitglieder zu ihrer ersten konstituierenden Sitzung im großen Sitzungssaal des Rathauses getroffen. Neben der Neuberufung der Seniorenbeiräte stand auch die Wahl des Vorsitzenden und des Schriftführers sowie ihrer Stellvertreter an.

Wie in der vorangegangenen Amtszeit behält Georg Bucher den Vorsitz im Beirat, Edigna Schreml bleibt seine Stellvertreterin. Peter Selg hat auch weiterhin die Funktion des 1. Schriftführers inne, seine Vertretung übernimmt Gerhard Schöttl. Gerhard Skrebbas wurde erneut zum Pressebeauftragten gewählt.

Nach der Wahl informierte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig die Mitglieder über ihre Rechte und Pflichten. Dem Seniorenbeirat steht ein Etat zur Verfügung, den der Beirat eigenständig für seine Seniorenarbeit verwenden kann. Dazu gehören etwa Fortbildungen, Infomaterialien, die Bewirtung bei Seniorenveranstaltungen und Zuschüsse zu Fahrten.

Großen Widerhall fand der Workshop zum Seniorenpolitischen Gesamtkonzept, der vor wenigen Wochen in den Räumlichkeiten des Pfarrzentrums St. Martin stattfand (die GZ berichtete, Anm. d. Red.). Die Aufarbeitung des Workshops bestünde nun darin, „Wünschenswertes und Machbares“ herauszufiltern, so der Rathauschef.

Ein Baustein des Konzepts wird die Weiterentwicklung der Heilig-Geist-Spitalstiftung sein. Der OB mahnte, dass die Heimkosten für die Bewohner bezahlbar bleiben müssen. Gleichzeitig sei es unerlässlich, die Wirtschaftlichkeit der Stiftung zu gewährleisten. Bei diesen Abwägungen sei auch die Einschätzung des Seniorenbeirats gefragt. In der nächsten Sitzung wird Stadtbaumeister Georg Dietze den Beirat deshalb über die Planungen und Vorhaben unterrichten. Erst danach soll das Konzept dem Stadtrat vorgestellt werden.

Auch die im Workshop angeregte „Kulturtafel“ wurde breit diskutiert. Die Verwaltung prüft derzeit die Möglichkeit, Restkarten, Freikarten oder ermäßigte Karten vergünstigt an Bedürftige abzugeben. Der Seniorenbeirat hat bereits angekündigt, sich in das Projekt mit einbringen zu wollen.

Die zukünftigen Sitzungen des Seniorenbeirats finden weiterhin einmal im Monat im großen Sitzungssaal des Rathauses statt.
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