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Schuleingangsuntersuchung für die Einschulung im nächsten Jahr

Vor sieben Wochen hat das Schuljahr 2012/2013 begonnen, auch für 1.004 Erstklässler im Landkreis Günzburg. Seit September laufen im Gesundheitsamt auch schon die Vorbereitungen für die Schuleingangsuntersuchung der Kinder, die ab Herbst 2013 die Grundschulen besuchen werden.
Diese Untersuchung wird von den Sozialmedizinischen Assistentinnen, Monika Jung und Gudrun Winter, wenn möglich im Beisein der Eltern, im Kindergarten durchgeführt. Die Untersuchung findet außerhalb des Amtes statt, um den Kindern die Angst davor zu nehmen, weil sie in gewohnter Umgebung des Kindergartens bleiben können.

Die Kinder werden gewogen und die Körpergröße wird per Ultraschallmessgerät bestimmt. Anschließend absolvieren die Kinder Sehtest, Test des räumlichen Sehvermögens, Hörtest, Sprachtest, einen kleinen Logiktest und einen Test von Grob- und Feinmotorik. Die Vorlage des gelben Kindervorsorgeuntersuchungsheftes und des Impfpasses ist notwendig, um Auffälligkeiten der Entwicklung und den Impfstatus erfassen zu können. Sollte die Früherkennungsuntersuchung U-9 beim Kinder- oder Hausarzt nicht durchgeführt sein, ist eine schulärztliche Untersuchung durch einen Arzt des Gesundheitsamts in Günzburg vorgeschrieben.

Der Datenschutz wird bei der Schuleingangsuntersuchung genau beachtet. Die Datensätze, die zur statistischen Auswertung an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit weitergeleitet werden, enthalten keine Namen, sodass eine Zuordnung zu einem einzelnen Kind oder einer Familie nicht möglich ist.

Weil der Landkreis einer von sechs Gesundheits-Monitoring-Regionen in Bayern ist, werden die Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes einen Fragebogen ausgeben. Im Fragebogen werden Fragen zur Kindergesundheit in Bayern gestellt, die die Eltern freiwillig und zutreffend beantworten sollten.
Die erhobenen Daten im Fragebogen werden streng vertraulich behandelt. Das Ausfüllen des Fragebogens hat keinerlei Folgen für die Kinder, da die Auswertung am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit anonym erfolgt. Weder der Name des Kindes noch der Familie werden weitergegeben, eine Rückverfolgung durch die Auswerter damit unmöglich gemacht. Das Gesundheitsamt gibt den Fragebogen komplett weiter, sodass aus den Aufzeichnungen zur Einschuluntersuchung, keine Angaben des Fragebogens ersichtlich sind. Wie in den letzten Jahren bedankt sich das Gesundheitsamt bereits vorab bei den Eltern für das Vertrauen, das Ausfüllen des Fragebogens und damit die Unterstützung zum Wohl der Kinder.
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