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Landratsamt bittet Betreiber von Wasserkraftwerken um Mithilfe

So romantisch sah es Anfang Februar 2012 an mancher Wehranlage aus. Vereiste Anlagen können aber eine Hochwassergefahr bedeuten. (Bild: Wasserwirtschaftsamt Donauwörth).
Eine sehr positive Resonanz verzeichnet das Landratsamt Günzburg auf ein Rundschreiben, das die Behörde jüngst an die Betreiber von Wasserkraftwerken gesandt hat. Erstmals sind neben den etwa 80 Anlagen im Landkreis Günzburg auch angrenzende Anlagen in Nachbarlandkreisen in die Aktion einbezogen worden. Mit dem Schreiben wurden alle Betreiber dringend gebeten, ihre Anlagen ständig funktionsfähig zu halten – gerade auch bei Eisgefahr.

„Nur, wenn die Wehre und Anlagen bei den Wasserkraftanlagen ordnungsgemäß funktionieren, kann das Wasser wie vorgesehen abfließen“, erläutert Peter Kaufmann vom Landratsamt. „Die zahlreichen durchweg positiven Reaktionen auf das Schreiben zeigen, dass die Betreiber Ihre Pflichten ernst nehmen.“

Weil die Kommunikation der Triebwerksbetreiber untereinander wichtig ist, übersandte das Amt mit dem Rundschreiben eine aktuelle Liste mit den notwendigen Ansprechpartnern - auch jenseits der Landkreisgrenze. So können sich die Betreiber gegenseitig über unerwartete Abflussveränderungen informieren

Nicht immer reichen die Bemühungen der Triebwerksbetreiber alleine aus. Anfang 2012 waren einzelne Wehranlagen nach einem Kälteeinbruch so stark vereist, dass die Feuerwehr teilweise tagelang beschäftigt war, Wehre frei-zuhalten.
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