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Ein dickes Danke für die Helfer

Ehrungen beim Helferfest: (von links) Johann Stelzle, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Bernhard Ziegler, Roland Boner und Franz Demharter. Foto: Sabrina Schmidt.
Helferfest: Oberbürgermeister Gerhard Jauernig würdigt Leistungen der Einsatzkräfte nach Sturmchaos


Noch vor einem Monat bot sich im Waldbad ein Bild der Verwüstung: Orkanartige Böen hatten in der verheerenden Sturmnacht vom 30. Juni haushohe Laubbäume zu Fall gebracht, bunte Lichterketten zu Boden gerissen und zahllose Tische und Bänke umgeworfen. Jetzt bietet sich den Waldbadbesuchern ein anderes Bild: nur die aufgetürmten Baumstämme am Rand des weitläufigen Geländes zeugen noch von den Ausmaßen des Sturms.

Zu verdanken ist dies den über 200 Einsatzkräften der Stadtteilwehren und des Technischen Hilfswerks (THW), den Betrieben der Stadt, wie Bauhof, Friedhof, Forst und den Stadtwerken, und den zahllosen freiwilligen Helfern, die noch in der Sturmnacht kräftig mit anpackten. All ihnen sprach Oberbürgermeister Gerhard Jauernig im Rahmen eines Helferfestes persönlich seinen Dank aus.

„Ich danke Ihnen im Namen aller Einwohner“, sagte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. „Dank Ihres unermüdlichen Einsatzes ist die Sicherheit und die Infrastruktur in der Stadt und auf dem Waldbadgelände bereits wiederhergestellt.“

Bei einer kleinen Brotzeit hob der Rathauschef fünf Helfer besonders hervor. Allen voran rühmte der Oberbürgermeister Stadtwerkeleiter Johann Stelzle, der das Waldbadfest umgehend abbrach, als er gegen 20.45 Uhr eine Unwetterwarnung der Feuerwehr erhielt. „Ihrer Umsichtigkeit ist es zu verdanken, dass keine Menschen zu Schaden kamen“, so der OB. „In der Rubrik Menschen des Jahres 2012 sind Sie mein Held“, sagte Jauernig unter großem Applaus und zeichnete Stelzle mit der silbernen Medaille der Großen Kreisstadt aus.

Über eine Flasche Sekt als kleine Anerkennung durften sich außerdem Bernhard Ziegler, Ro-land Boner, Franz Demharter und Werner Kohler freuen. Mit einer Schweigeminute gedachten die
Anwesenden anschließend der jungen Reisensburgerin, die in der Sturmnacht von einem herabstürzenden Baum getötet worden war.

Eine Überraschung hatten Waldbadgastronom Bernd Bayer und Raymond Kober, Inhaber der Feuerwerksfirma Aurawida, vorbereitet. Gemeinsam zündeten sie die zahlreichen Feuerwerkskörper, die in der Gewitternacht unversehrt geblieben waren. Sie hätten eigentlich beim Waldbadfest den Himmel über Günzburg erstrahlen lassen sollen.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 04.01.2013
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