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Ein Ahornbaum für den Turniergarten - Günzburger Kegelgesellschaft „Die Stopsler“ spenden hochgewachsenen Laubbaum

Hermann Haage von den Schwäbischen Baumschulen Haage, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Hermann Bundschuh von der Kegelgesellschaft „Die Stopsler“ freuen sich über den neuen Ahornbaum, der den entwurzelten Walnussbaum ersetzt. Foto: Sabrina Schmidt.
Eigentlich hatte der wunderschöne, fast hundertjährige Walnussbaum, der bis vor wenigen Monaten die Boulebahn hinter dem Günzburger Heimatmuseum beschattete, gute Chancen, zum Naturdenkmal erklärt zu werden. Doch es sollte anders kommen: In der Nacht zum 30. Juni fegte ein verheerendes Unwetter über Schwaben hinweg und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. In Günzburg knickte der Sturm Versorgungsmasten um und entwurzelte Bäume. Auch der stolze Walnussbaum mit einem geschätzten Umfang von 1,50 Metern wurde so stark beschädigt, dass er von Mitarbeitern des Bauhofs entfernt werden musste. Bis heute sind im Auwald und im Birket die Spuren zu sehen, die nach und nach beseitigt werden.
Jetzt ging es einen weiteren Schritt nach vorne: Die Günzburger Kegelgesellschaft „Die Stopsler“, die schon 2007 den Bouleplatz initiiert und finanziert hatte, spendete einen hochgewachsenen Ahornbaum der Schwäbischen Baumschulen Haage, der künftig an eben jener Stelle, wo der Nussbaum wurzelte, wachsen und gedeihen soll. Hermann Bundschuh, Mitglied der „Stopsler“, und Hermann Haage, Diplom-Ingenieur und Inhaber der Leipheimer Baumschulen, übergaben den Ahornbaum vor Ort symbolisch an Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Der Rathauschef dankte im Namen der Stadt Günzburg für die großzügige Spende.
Hermann Bundschuh war es wichtig, zeitnah für Ersatz zu sorgen. „Ich verbinde mit dem Nussbaum viele Kindheitserinnerungen. Als das heutige Heimatmuseum noch als Volksschule genutzt wurde, habe ich als Schüler oft unter dem Baum mein Pausenbrot gegessen. Der Baum war stadtbildprägend. Deswegen haben wir Wert darauf gelegt, an dieser Stelle einen großen Baum zu pflanzen“, erklärt Bundschuh.
Auch Hermann Haage ging in seiner Ansprache auf die Wichtigkeit einer Folgebepflanzung ein. „Die Durchgrünung von Städten trägt in hohem Maße zur Steigerung der Lebensqualität bei. Grünanlagen und bepflanzte Plätze dienen dem Menschen – sei es als Spiel- und Lernraum für die Kinder oder als Naturerfahrungsraum für die Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld Ruhe und Erholung finden.“ Der Ahorn trage dazu bei, den oberen Turniergarten auch künftig als attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt zu erhalten.
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