Anzeige

Die Narrenzunft Günzburger Stadtbutz wird geweckt...

Narrenbaumfällen
 
Fasnachtswecken

Am 11.11. um 11.11 Uhr ist der offizielle Startschuss in die „5. Jahreszeit“. Ob nun Fasching, Karneval, Fasnacht oder Fasnet, alle haben eine lange Geschichte vorzuweisen. Von alten Geschichten aus dem Mittelalter, als der „Narr“ den schlechten Ruf hatte, mit dem Teufel im Bunde zu stehen, bis zur heutigen Zeit ranken sich unendlich viele Erzählungen und Sagen um die Narrenfigur als solches.

Heute wie damals vermummten sich die Menschen, treiben und trieben Schabernack mit ihren Zeitgenossen, entfliehen dem Alltag und feiern ausgelassen.
So wie früher die Untertanen 1 Tag lang ihren Herren befehlen durften, sind es heute die Rathäuser, die „gestürmt“ werden, Stadtoberhäupter werden „entmachtet“ und das unverkennbare Symbol der Narrenherrschaft ist der Narrenbaum, der auf dem Dorf-oder Marktplatz gestellt wird.
Der Günzburger Stadtbutz hat sich den Bräuchen der schwäbisch-allemannischen Fasnacht verschrieben. Mit bunter Fleckleshose in den Farben der Stadt Günzburg, einer blauen Bauernleinenjacke, verschmitzter Holzmaske, 3-Spitzhut, Fuchsschwanz und Geiselstecken mit Saubloder präsentiert sich der „Butz“ nicht nur in Günzburg, sondern auch kreuz und quer durch den süd-west-deutschen Raum.
Seit nunmehr 24 Jahren ist die Narrenzunft Günzburg fester Bestandteil unseres Kulturlebens. Neben dem Besuch der Kindergärten, des Altenheims, der Volksbank, der Kinderhorteinrichtung, und der Schülerbefreiung stehen auch noch andere heimische Termine an. Dazu zählen das Fasnachtswecken, der Rathaussturm, das Narrenbaumstellen/fällen, der Kinderball, alle 2 Jahre ein Narrensprung und am Ende jeder Saison das Funkenfeuer.
Das Ende der Saison 2008 ist schon fast in greifbarer Nähe, bevor sie begonnen hat. Sie gehört zu den kürzesten überhaupt. Aber warum ist das so? Die allemannische Fasnacht beginnt immer am 6. Januar (hl. drei Könige), dem letzten Tag der 12 Raunächte. Der Aschermittwoch jedoch ist ein beweglicher Tag. Er richtet sich nach dem Ostersonntag, der immer neu berechnet wird. Ostersonntag ist der 1. Sonntag nach dem 1. Vollmond nach Frühlingsbeginn. Und da der Aschermittwoch immer 46 Tage vor dem Ostersonntag liegt (der Mittwoch vor Sonntag invocavit), dauert die Fasnacht dementsprechend höchstens 63 Tage und wenigstens 28 Tage. Im Jahr 2008 sind es 31 Tage (der Aschermittwoch fällt auf den 6. Februar).

KINDERBALL in der Jahnhalle am 19. JANUAR 2008 – Eintritt frei!

Die Stadt Günzburg als Veranstalter und Schirmherr wird in Zusammenarbeit mit dem Brauchtumsverein nächstes Jahr den Kinderball ausrichten. Von 14.00 – 17.00 Uhr warten wieder lustige Spiele auf unsere Kleinen Faschingsfreunde. Auch sind wir sehr darum bemüht, Speisen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen zu verkaufen. Mit freiem Eintritt ermöglichen wir Ihren Kindern und natürlich auch Ihnen ein paar ausgelassene Stunden mit den Stadtbutzen und dem Fanfarenzug zu verbringen. Auch eine besondere Überraschung wartet auf euch! Besucht uns auf dem Kinderball, dann werdet ihr es sehen!!

Ebenso möchten wir Sie gerne zu unseren anderen Veranstaltungen einladen:
Fasnachtswecken am 7.1. ab 19.00 Uhr am Unteren Stadttor
Rathaussturm und Narrenbaumstellen am 19.1. ab 10.15 Uhr am Rathaus und anschließend auf dem Marktplatz.
Kinderball am 19.1. von 14.00-17.00 Uhr in der Jahnhalle
Narrenbaumfällen am 5.2. ab 16.45 Uhr vom Dossenbergerhof zum Marktplatz
Funkenfeuer auf dem Schopfeler am 10.2. Treffpunkt um 18.30 Uhr an der Edelweisshütte.
Über Ihren Besuch auf der einen oder anderen Veranstaltung würden wir uns sehr freuen.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.