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Baden und Schwimmen ohne gesundheitliches Risiko

Bayern ist innerhalb Deutschlands das Bundesland, in das die meisten Urlauber reisen. Gerade der Landkreis Günzburg, die Familien- und Kinderregion, zieht mit Legoland Deutschland, der Wakeboard-Anlage nahe Thannhausen, einem Teil des Donauradwanderwegs, tollen Festen und den guten Möglichkeiten zum Baden besonders viele Gäste an. Um die Bademöglichkeiten werden wir vor allem von den Nachbarn aus Baden-Württemberg beneidet. An den Seen im Norden des Landkreises Günzburg findet man reihenweise Autos mit Nummern HDH, AA und GP. Am Oberrieder Weiher hat sogar der Segelclub Stuttgart seine Heimat.

Damit Badespass ohne gesundheitliches Risiko möglich ist, untersucht das Gesundheitsamt Günzburg die Hauptbadeseen regelmäßig. Diese sind der Erdbeersee bei Reisensburg, der Mooswaldsee und der Lutzenberger See bei Günzburg, der Silbersee bei Rettenbach, der Heiligmannsee nahe Jettingen-Scheppach, der Oberrieder Weiher bei Breitental und der Wakeboardsee nahe Thannhausen. Darüber hinaus gibt es im Landkreis viele Möglichkeiten zum Sonnenbaden mit Abkühlmöglichkeit an einem Gewässer, die aber die Europadefinition für Badeseen nicht erfüllen und deshalb wie auch die Flüsse nicht regelmäßig kontrolliert werden.

Die Hauptbadeseen werden sechs Mal in der Saison beprobt. Der Probenplan muss mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim abgestimmt sein. Weil der Probenplan ohne Rücksicht auf Wetter, Hochwasser oder Hitzeperiode abgearbeitet werden muss, geben die Untersuchungsergebnisse ein objektives Bild ab über die Wasserqualität, die die Badenden tatsächlich vorfinden. Die bisher im Gesundheitsamt vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass alle getesteten Seen hervorragende Wasserqualität aufweisen.

Regelmäßige Abkühlung des Körpers ist bei großer Hitze ebenso nötig, wie Trinken von größeren Flüssigkeitsmengen als zum Beispiel im Herbst oder Winter. „Vor allem unsere älteren Mitbürger sollten hierauf besonders achten, damit der Kreislauf stabil bleibt und Herz, Nieren und Gehirn normal ihren Dienst verrichten können“, rät Dr. Roland Schmid, Leiter des Gesundheitsamts.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 17.08.2013
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