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Finanzelle Förderung erst nach hydraulischem Abgleich der Heizung

Bei Modernisierungsmaßnahmen, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, muss immer auch ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems durchgeführt werden. Dies gilt auch bei der Förderung effizienter Wärmepumpen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Mit hydraulischem Abgleich wird die Abstimmung und Einstellung aller Teile des Heizsystems aufeinander bezeichnet. Dann kann genau die Wärmemenge die Räume erreichen, die jeweils benötigt wird – so wenig Energie wie möglich geht verloren.

Wie funktioniert der Abgleich?
Das Heizungssystem ist ein verzweigtes Netz aus kurzen und langen, dicken und dünnen Rohren. Heizungswasser sucht sich automatisch den Weg des geringsten Widerstands: am liebsten kurze und dicke Rohre. Bei unabgeglichenen Systemen werden Heizkörper in entfernten Räumen, zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht ausreichend versorgt, während nahegelegene Räume, etwa direkt über dem Heizungskeller, mit Wärme überversorgt werden.
Stärkere Pumpen oder höhere Vorlauftemperaturen können diese Symptome manchmal lindern – auf Kosten höherer Energieverbräuche oder störender Strömungsgeräusche.
Eine effiziente und komfortable Lösung ist die saubere Einstellung des Systems – der hydraulische Abgleich. Dies ist eine Aufgabe für den Heizungsfachmann.
Weitere Informationen zum Thema Energiesparen können Sie bei der Energieberatung des Landkreises Günzburg am Donnerstag, 15. Januar 2008 in Krumbach im Kreishaus, Robert-Steiger-Str. 5, erhalten. Anmeldung kann telefonisch unter 08221/95- 318 oder -324 erfolgen.
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