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Staatssekretär Gerhard Eck informiert über den Digitalfunk

von links:Roman Gepperth, Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung; Alfred Sauter, MdL; Daniel Erhard, Zugführer THW Krumbach; Alfred Ostermöller, Polizeiinspektion Günzburg; Alexander Faith, Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Günzburg; Staatssekretär Gerhard Eck; Landrat Hubert Hafner; Robert Spiller, Kreisbrandrat
Im Gasthof Hirsch in Ichenhausen gab es für die Feuerwehren im Landkreis Günzburg Informationen über den Sachstand, die Leistungsfähigkeit und den Nutzen der Digitalen Funktechnik.

Nach der Begrüßung durch Landrat Hubert Hafner und Staatsminister a. D. Alfred Sauter legte Staatssekretär Gerhard Eck die Beweggründe für die Umstellung auf die Digitale Funktechnik dar.

Besonders der Waldbrand am Thumsee nahe Bad Reichenhall zeigte laut Staatssekretär Eck die Notwendigkeit einer Erneuerung der Funktechnik auf. Mehrere Hundert Einsatzkräfte aus unterschiedlichsten Organisationen funkten während des Einsatzes in der nicht leicht zugänglichen Bergregion mit analoger Funktechnik. Gerade in den Alpen, die wegen der Täler und Schluchten verbindungstechnisch schwierig mit Funk zu versorgen sind, soll eine flächendeckende Funkanbindung geschaffen werden. Bereiche ohne Funkabdeckung sollen nach dem Netzwechsel der Vergangenheit angehören.
In Bayern sollen die Polizei, die Feuerwehren, der Rettungsdienst, der Katastrophenschutz und die Hilfsorganisationen gleichzeitig zum Digitalfunk wechseln.

Nach einer weiteren Informationsveranstaltung im Dezember 2013 und einer Auftaktveranstaltung im März 2014 soll ab April 2014 das Umstellungskonzept erarbeitet und im Oktober 2015 die Umsetzungsphase beginnen. Für Dezember 2015 soll im Erweiterten Probebetrieb die Belastung des Funknetzes und die Abdeckung im Landkreis Günzburg getestet werden. Werden hier keine Mängel festgestellt, beginnt im Juni 2016 der Echtbetrieb.


Infokasten:
Deutschlandweit: ca. 4300 Standorte
Davon bereits errichtet: 3869 Standorte
Davon in Betrieb: 3321 Standorte
Abdeckung: 86 %
Nutzer: 340.000 Teilnehmer

Landkreis Günzburg: 8 Standorte
Bau beendet: 7 Standorte
Systemtechnik
installiert: 4 Standorte

Kosten für den Freistaat Bayern:
Netzaufbau und Betrieb (bis 2021):
Ca. 1,07 Mrd. Euro

Zusätzlich:
80 % Förderung Erstbeschaffung
Endgeräte für den nichtstaatlichen Bereich (Landkreis, Kommunen)
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