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Hilfe für die Helfer

Hand in Hand gegen das Hochwasser: Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (2.v.l.) und Stadtbrandinspektor Christian Eisele (Mitte) dankten den Spendern noch einmal persönlich für ihr Engagement. (Von links) Jörg Hurler von der Leinheimer Bäckerei Hurler, Alwin Volk von der Bubesheimer Metzgerei Mußack sowie Georg L. Bucher von der Günzburger Radbrauerei hatten beim Juni-Hochwasser Getränke, Semmeln, Wurst und Käse für die Feuerwehrleute gespendet. Foto: Sabrina Schmidt/ Stadt Günzburg.

Hochwassereinsatz: Günzburger Geschäftstreibende haben Feuerwehrleute unterstützt – OB Jauernig: Engagement ist nicht selbstverständlich

Günzburg. Nur abzuwarten, während andere Dämme bauten und Sandsäcke aufschichteten, kam für einige Günzburger Geschäftstreibende nicht in Frage. Als Anfang Juni die Pegel in Günzburg Rekordwerte erreichten und zahllose Feuerwehrleute anrückten, um beim Kampf gegen die Wassermassen mitanzupacken, sorgten die Geschäftsleute für die Verpflegung der Truppe, die teils 48 Stunden im Dauereinsatz war. Jetzt hat Günzburgs Oberbürgermeister Gerhard Jauernig den spendablen Helfern noch einmal persönlich gedankt.

Während des Hochwassers an der Günz hatten die Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandinspektor Christian Eisele alle Hände voll zu tun: Das Hochwasser drohte zahlreiche Anwesen, Häuser und die Verkehrsinfrastruktur zu schädigen. 194 Helferinnen und Helfer engagierten sich daher teils ununterbrochen, um Hab und Gut sowie Straßen und öffentliche Plätze von den gewaltigen Bewegungen und Ausuferungen der Günz zu schützen.

Da blieb kaum Zeit, sich um die Verpflegung vor Ort zu kümmern. Deshalb sagten Alwin Volk von der Bubesheimer Metzgerei Mußack, Jörg Hurler von der Leinheimer Bäckerei Hurler sowie Georg L. Bucher von der Günzburger Radbrauerei kurzfristig ihre Unterstützung zu. Gemeinsam spendeten sie Getränke, Semmeln, Wurst und Käse für die hungrigen Helfer. Die Obere Apotheke am Günzburger Marktplatz verteilte außerdem Sonnenmilch und Insektenschutzmittel

„Wir sind richtig verwöhnt worden“, findet Stadtbrandinspektor Christian Eisele von der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg. „Eine deftige Brotzeit ist bei so einem kräftezehrenden Einsatz genau das Richtige“, erzählt er. „Schließlich erfahren die Feuerwehrleute durch die Spende auch ideelle Unterstützung.“

OB: Gelebte Solidarität in der Stadt

Bei einem Treffen im Feuerwehrgerätehaus in Günzburg dankte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig den Spendern der Brotzeit noch einmal persönlich. „Die Solidarität während des Hochwassers war einfach unglaublich“, erzählte der Rathauschef. Die Feuerwehr sei von vielen jungen Helfern, aber auch von Unternehmen und Landwirten unterstützt worden, die im Rahmen des Einsatzes Radlader, Gabelstapler, Lkws und Traktoren bereitstellten. „So viel Engagement ist nicht selbstverständlich.“
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 18.09.2013
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