Erste Familie zieht ins Neubaugebiet Sonneneck

Bauen mitten in der Natur: Über 40 Prozent der Bauplätze sind verkauft, drei weitere reserviert.
 
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Wer im Sonneneck baut, kann sich über ordentliche Zulagen freuen. Neben der Günzburger Eigenheimzulage bietet die Stadt Günzburg energiebewussten Bauherren das Förderprogramm „Energie- und wassersparendes Bauen“.
 
Freuen sich auf’s Wohnen im „Sonneneck“: Marc-Konstantin und Karen Steifensand sowie Elvira und Romana Rendle (v.l.n.r.). Die Leiterin des Grundstücksverkehrs Beate Agemar (Mitte) begleitet die Häuslebauer auf dem Weg zum Eigenheim.
Eigentlich ist Familie Steifensand das Umziehen schon gewohnt. Von einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Neu-Ulm ging es vor rund 15 Jahren nach Günzburg in eine größere Mietwohnung und dann weiter nach Burgau und Jettingen-Scheppach, wo die Familie eine Doppelhaushälfte anmietete. „Weil wir nach der Geburt unserer Zwillinge mehr Platz brauchten“, erklärt der studierte Diplom-Ingenieur Marc-Konstantin Steifensand. Doch jetzt wird alles anders: Mit dem Bau eines freistehenden Einfamilienhauses im Neubaugebiet „Am Sonneneck“ ziehen die Steifensands zurück nach Günzburg – diesmal, um zu bleiben.

Noch Anfang vergangenen Jahres war die Erschließungsstraße ins neue Wohngebiet im Günzburger Stadtteil Nornheim zusammen mit dem Musterhaus der Stadt Günzburg der einzige Hinweis auf künftige Besiedelung. Inzwischen zeugen zwei fertiggestellte Rohbauten samt Kränen sowie eine eingezäunte Baustelle vom wachsenden Interesse an Günzburgs zweitjüngstem Wohnbaugebiet.

Über 40 Prozent der Bauplätze sind bereits verkauft

Elf der insgesamt 27 Bauplätze konnte die Stadt inzwischen verkaufen, drei Bauplätze sind reserviert und auch eine der beiden Doppelhaushälften des Musterhauses hat inzwischen den Eigentümer gewechselt. Eine der ersten Käufer waren die Steifensands, die vor rund einem Jahr ein knapp 800 Quadratmeter großes Eckgrundstück erwarben. „Wir hatten einen Aushang am Rathaus gesehen und als frühe Käufer natürlich davon profitiert, die freie Auswahl zu haben“, erzählt Karen Steifensand.

Das noch unverputzte Haus wurde im Toskana-Stil mit abfallendem Walmdach errichtet und wird ab Anfang April das neue Zuhause der Steifensands sein. Über zwei Stockwerke wird sich das neue Reich der vierköpfigen Familie dann erstrecken. „Dass wir unser Haus mit zwei Vollgeschossen bauen konnten, hat maßgeblich unsere Kaufentscheidung beeinflusst“, berichtet Marc-Konstantin Steifensand. „Die Änderung des Bebauungsplans ist uns dabei sehr entgegengekommen.“

Kaufentscheidend war auch, so berichtet Karen Steifensand, „dass es in Nornheim in Kürze einen Breitbandanschluss geben wird.“ Karen Steifensand arbeitet als freie Grafikdesignerin und ist bei ihrer Tätigkeit auf das schnelle Internet angewiesen. „Als klar war, dass diese beiden Prämissen erfüllt werden, haben wir uns sehr schnell zum Kauf entschieden.“ Durch ein beschleunigtes Verfahren hatte die Stadt Günzburg innerhalb von vierzehn Tagen die Baugenehmigung erteilt. „Das war sensationell!“

Dabei hatten die Steifensands auch Alternativen erwogen: „Wir haben von Anfang an zweigleisig gesucht. Wir hätten uns auch vorstellen können, ein Haus zu kaufen oder wieder ein Anwesen zu mieten. Das hätte aber bedeutet, Kompromisse einzugehen. Jetzt haben wir für unsere Familie eine Wohnsituation geschaffen, bei der einfach alles passt“, so Marc-Konstantin Steifensand. Dazu gehören auch eine Fußbodenheizung, der großzügige Garten sowie die Nähe zu den weiterführenden Schulen. „Unsere Kinder gehen auf das Dossenberger Gymnasium. Bislang mussten sie täglich bis zu anderthalb Stunden im Schulbus verbringen und mittags bisweilen lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dass sie künftig mit dem Fahrrad zur Schule kommen, ist toll. Dabei kommt uns die geplante Fahrradunterführung an der B 10 Richtung Günzburg natürlich sehr entgegen“, erklärt der Diplom-Ingenieur.

Anfang April wollen die Steifensands ihr neues Domizil beziehen. Marc-Konstantin Steifensand weiß, dass bald weitere Nachbarn folgen werden. „Momentan hat das Neubaugebiet natürlich noch etwas von einer Geisterstadt. Allerdings treffe ich zunehmend auf Interessenten, die die unverkauften Grundstücke abschreiten“, sagt er lächelnd.

Einige seiner künftigen Nachbarn hat der Ingenieur bereits kennengelernt. Vier Grundstücke weiter haben die Günzburger Geschwister Rendle zwei nebeneinanderliegende Bauplätze in leichter Hanglage erworben. Dort wollen sie innerhalb der nächsten fünf Jahre – so sieht es der Kaufvertrag vor – ein geräumiges Doppelhaus im Tiroler Stil samt großzügigem Garten errichten. „Wir werden so viel wie möglich in Eigenleistung erbringen. Deshalb lassen wir uns mit dem Bau Zeit“, erklärt Elvira Rendle. Für die Gymnasiallehrerin war das Grundstück Liebe auf den ersten Blick. „Der Bauplatz hat eine herrliche Südhanglage mit Blick auf die weitläufigen Getreidefelder und angrenzenden Wiesen. Die Nähe zur Natur und die ruhige Ortsrandlage waren uns ganz wichtig“, sagt Elvira Rendle.

Ausschlaggebend für den Kauf sei außerdem die Nähe zum Versorgungszentrum Günzburg gewesen. „Mein Bruder, der mit seiner Familie eine der beiden Doppelhaushälfte beziehen wird, hat kleine Kinder, welche später hier zur Schule gehen werden. Für uns ist es wichtig, die Grundschulen sowie die weiterführenden Schulen in der Nähe zu wissen“, so Rendle. Auch Supermärkte und Ärzte liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft. „Die Rundumversorgung ist also gewährleistet.“

Neben der ausgezeichneten Lage haben auch wirtschaftliche Überlegungen beim Hauskauf eine Rolle gespielt. „In diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten sehen wir das Haus auch als Geldanlage und als Investition in die Zukunft der Kinder“, so Rendle. Noch in diesem Frühjahr will die Familie mit den Bauarbeiten beginnen. Das Landhaus in Massivbauweise wird künftig über eine moderne Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie Wasserfilteranlagen im Boden verfügen. Außerdem ist der Einbau einer Hackschnitzelheizung geplant. „Wir werden energetisch relativ autark sein“, so die Gymnasiallehrerin: „Wir wollen hier einfach ein Haus bauen, in dem man sich wohlfühlt Deshalb werden die Baumaßnahmen etwas länger dauern.“

Von der Servicestelle Wirtschaft. Information. Recht., die im Rathaus für Grundstückangelegenheiten zuständig ist, hat sich Familie Rendle sehr gut unterstützt und betreut gefühlt. „Die Beratung durch die Stadt war wirklich vorbildlich. Die Servicestelle W.I.R. kam uns in wichtigen Dingen entgegen, deshalb mussten wir nicht lange überlegen und haben schnell zugegriffen“, erläutert Elvira Rendle. Das bestätigt auch Familie Steifensand, die beim Hausbau im Nornheim von der Günzburger Eigenheimzulage profitierte: „Die Verwaltung hat uns sehr gut begleitet. Frau Agemar [Leiterin des Grundstückverkehrs bei der Stadt Günzburg, Anm. d. Red.] und Frau Negretti [Mitarbeiterin bei der Servicestelle W.I.R., Anm. d. Red.] waren wahnsinnig nett und hilfsbereit und waren uns immer kompetente Ansprechpartner.“


è Info: Das erschlossene Baugebiet Günzburg-Nornheim beherbergt Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser von 489 bis 1183 Quadratmetern. Die Stadt Günzburg unterstützt Bauherren mit dem kommunalen Förderprogramm „Energie- und wassersparendes Bauen“ sowie mit dem Familienförderprogramm „Bauen für Familien mit Kindern“ mit einem Förderhöchstbetrag von 11.000 Euro. Bei Rückfragen hinsichtlich der Veräußerung von Bauplätzen im Baugebiet „Am Sonneneck“ steht Interessenten die Servicestelle Wirtschaft. Information. Recht. (W.I.R.) gerne telefonisch unter Tel. 08221-903-136 (Frau Agemar) beziehungsweise Tel. 08221-903-137 (Frau Negretti) zur Verfügung. Für baurechtliche Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Karnowski-Bachofer (Tel. 08221-903-175) oder Herrn Friedenberger (Tel. 08221-903-174).
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin günzburger | Erschienen am 20.04.2012
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