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Autos müssen draußen bleiben

Fußgänger haben Vorrang – das gilt ab dem 1. März für den Günzburger Marktplatz. Denn mit dem Einbruch des Frühlings gilt wieder die Sommerregelung; der Platz wird bis zum 31. Oktober zur Fußgängerzone. Foto: Sabrina Schmidt.

Ab 1. März gilt auf dem Günzburger Marktplatz die Sommerregelung – Ordnungsamt appelliert Regelung zu beachten und kündigt scharfe Kontrollen an

Fußgänger haben Vorrang – das gilt ab dem 1. März für den Günzburger Marktplatz. Denn mit dem Einbruch des Frühlings gilt wieder die Sommerregelung; der Platz wird bis zum 31. Oktober zur Fußgängerzone. Dann gehört „Günzburgs gute Stube“ wieder den Gästen der Freiluftgastronomie, den Kunden der Geschäfte und den Fußgängern, die Fußgängerzone dient wieder als Ort der Begegnung, der Kommunikation und als Aufenthaltsort.

Um Autofahrer eindeutig und frühzeitig auf die veränderte Gesetzeslage und die ab März geltende Fußgängerzonenregelung hinweist, ist die Engstelle von der Augsburger Straße kommend in diesem Jahr nochmals verengt worden. Darüber hinaus wurde seit 2012 die Anzahl der Ausnahmegenehmigungen erheblich reduziert.

Nur wer eine Sondergenehmigung hat, darf im Sommer auf den Marktplatz fahren, für alle anderen ist das Fahren auf dem Marktplatz verboten. „Anwohner, Gewerbetreibende und Lieferanten bekommen eine solche Karte“, erklärt der Ordnungsamtsleiter. Auch Patienten, die beispielsweise gehbehindert sind oder im Zuge einer Reha-Maßnahme ihren Therapeuten aufsuchen, können eine Sondergenehmigung beantragen. „Dadurch“, so der OB, sei es gelungen, „Geschäftsfelder wie Arztpraxen, Studios für Physiotherapie und große Einzelhandelsgeschäfte in die Innenstadt zu bekommen oder am Standort zu stärken.“

Doch auch Inhaber einer Sondergenehmigung sind zur Rücksichtnahme verpflichtet. „In einer Fußgängerzone dürfen Autos nicht schneller fahren als die Fußgänger laufen. Die Fußgänger haben immer Vorrang“, weiß Helmut Stammer.

Scharfe Kontrollen

Wer ohne Berechtigung ab dem 1. März durch die Fußgängerzone fährt, droht eine kosten-pflichtige Verwarnung. Auf Anordnung des Oberbürgermeisters wird die kommunale Ver-kehrsüberwachung von Anfang an im großen Umfang Präsenz zeigen. Auch die Polizeiinspektion kündigte verstärkte Kontrollen und eine regelmäßige Überwachung des Autoverkehrs an.
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