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Nicht einfach nur satt werden

Küchenchefin Ute Rothkegel überzeugt sich im Kursana Guben bei Hildegard Bolkutowycz gleich selbst, wie es schmeckt. Foto: Jungeblodt
Guben. Gerade im Alter trägt die Ernährung einen großen Anteil an Gesundheit und Wohlbefinden. In Alten- und Pflegeheimen ist der Speiseplan daher eine stete Herausforderung. Im Kursana Domizil Guben wirken viele Mitarbeiter zusammen, damit individuelle Bedürfnisse in der eigenen Küche erfüllt werden können.

Es duftet verführerisch, Gespräche erfüllen den Saal, Geschirr klappert – mehr als 50 Gäste nehmen ihre Mahlzeiten im Restaurant des Kursana Domizils Guben ein. Weitere werden in den vier Wohnbereichen serviert.

Ein neunköpfiges Team um Küchenchefin Ute Rothkegel bereitet alle Mahlzeiten frisch in der eigenen Küche zu. Keine leichte Aufgabe. Erkrankungen und Unverträglichkeiten müssen ebenso berücksichtigt werden wie Mangelerscheinungen. „Wichtig ist aber auch, die Vorlieben und Abneigungen jedes einzelnen zu berücksichtigen“, sagt Ute Rothkegel.

Ein sehr direkter Kontakt besteht zwischen Pflegepersonal und Küche. „Wenn sich die Gegebenheiten ändern, müssen wir sofort reagieren“, sagt Mitarbeiterin Ina Marks. „Wer zum Beispiel Schluckbeschwerden hat, kann nicht erst am nächsten Tag seine Speisen in pürierter Form bekommen.“

Direktorin Vilma Behrendt sieht in der guten Umsetzung des Ernährungskonzepts nicht nur das Sattwerden im Vordergrund: „Uns allen ist bewusst, dass Essen nicht nur dazu dient, den Hunger zu stillen“, sagt sie. „Es ist auch ein Ausdruck von Lebensqualität.“
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