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Imposante Vernissage

Nicht nur die 95jährige Kursana-Bewohnerin Hildegard Bolkutowycz war begeister von dieser Vernissage. Foto: Behrendt
Guben. Schon die äußeren Umstände zeigten, dass im Kursana Domizil etwas Außergewöhnliches passierte. Am 31. Januar blickten die Besucher beim Betreten des Hauses auf ein Kerzenmeer. Das Verteilen von Einladungen per Handzettel hatte sich gelohnt. Angehörige und Gäste waren zur angekündigten Vernissage gekommen, bei der von Renate Fettke unter dem Motto "Kunst kennt keine Grenzen“, Kleingemälde in Acryl und Fotos in Großformat aus dem alten Guben-Gubin" in schwarz/weiß und bunt gezeigt wurden. Die gesamte untere Etage war umgestaltet und zum Thema passend dekoriert worden.
Die Bilder aus der gemeinsamen Geschichte Gubens und Gubins, die den Bewohnern allgegenwärtig ist, stößt auf großes Interesse. Alle möchten mehr über die Geschichte der einst imposanten Stadt erfahren und sich erinnern. Die älteren Menschen sehen Fotos einer Straßenecke oder eines Hügels und fühlen sich in eine Zeit versetzt, in der sie sich noch bestens auskennen. Das regt zu Gesprächen an, gemeinsame Erinnerungen werden ausgetauscht und die Augen leuchten. Man sieht alte Autos vom Typ „Trabant“auf der Hauptverkehrsstraße von Guben, und sogar ein Panzer der Sowjetunion.
Es herrschte ein tolle Stimmung. Es wurde viel erzählt und die Bewohner sagten immer wieder: „So eine schöne Überraschung!“ Und das Schönste zum Schluss: Die Bilder bleiben da und man kann sie sich jederzeit wieder anschauen. Die Leiterin des Kursana Domizils, Vilma Behrendt, betonte bei diesem feierlichen Anlass, dass wir gerne in der Vergangenheit schwelgen können, aber nicht vergessen dürfen, wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Eine gelungene Veranstaltung, die noch lange für Gesprächsstoff sorgen wird.
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