Schloß-Wittgenstein

Seit über 50 Jahren immer einen Schritt voraus.
Chronik einer zielstrebigen Entwicklung.

1954 Die im Oktober 1953 gegründete Internatsgesellschaft wird ins Handelsregister eingetragen. Der Schulbetrieb kann offiziell beginnen. Inhaber und Geschäftsführer ist Josef Kämmerling aus Hagen.

Am Anfang nur für „Knaben“: 120 Jungen sind die ersten „Wittgensteiner“, die den „Internatsbetrieb für die angeschlossene Knabenrealschule“ mit Leben erfüllen. Dafür wird ein Teil des Schloßes Wittgenstein angemietet. Vermieter ist Christian Heinrich Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein.

1956 Die Realschule erhält die endgültige staatliche Anerkennung und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Ein zusätzliches Schulgebäude wird benötigt und gebaut.

1957/1958 Obwohl inzwischen das gesamte Schloß dem Internatsbetrieb zur Verfügung steht, reicht der Platz nicht. Weitere Schulneubauten werden geplant. Eine Reit- und eine Fechtschule machen das Internat noch attraktiver.

1959 Dem Internat wird neben der Realschule noch ein Gymnasium angegliedert.

1961-1962 Bau der unteren Turnhalle, der ersten Schulgebäude und eines Lehrerwohnhauses. Zwei neue Sportplätze entstehen.

1972 Abriss und Neubau der Schloß-Remise zwischen Alter Wache und Barockbau.

1974 Die Mädchen kommen: Internat und Schulen auf Schloß Wittgenstein, bislang exklusiv für Jungen, öffnen sich dem gemischten Unterricht. Externe und Tagesschüler/innen können jetzt auch am Internatsleben teilnehmen.

1975-1980 Die Errichtung von weiteren Schul- und Internatsgebäuden legt die Infrastruktur für ein gesichertes Wachstum.

1987 Gudrun Kämmerling übernimmt die Geschäftsleitung.

1989 Die Einrichtungen des Instituts Schloß Wittgenstein werden als „Förderinternat und -schulen für spätausgesiedelte Jugendliche“ anerkannt. Aufstockung der Turnhalle um eine weiteres Turnhallenstockwerk. Neue Fachräume entstehen.

1996 Das Internat zieht vom Schloß in die modernen Schulgebäude um. Ferienkurse für ausländische und deutsche Kinder werden zu einer festen Einrichtung.

1999 Das historische „Rote Haus“ auf dem Schloßgelände wird zum Computerzentrum für die beiden Schulen des Instituts ausgebaut und erhält neue Mehrplatzanlagen.

2000 Die Schulen wachsen – es fehlen Unterrichtsräume. Als erster wird der Musikunterricht ins Schloß verlegt. Nach und nach werden hier weitere historische Räume erschlossen und für einen modernen Unterricht fit gemacht.

Schloß Wittgenstein öffnet sich: Kulturelle Veranstaltungen, von der Musik bis zu den bildenden Künsten, erweisen sich für Schüler und öffentliche Besucher gleichermaßen interessant und werden weiter ausgebaut. Auch rein vergnügliche Events kommen dabei nicht zu kurz – der weihnachtliche Schloßmarkt ist inzwischen schon Tradition.

2002-2003 Beginn und erfolgreicher Abschluss der Verkaufsverhandlungen mit der Fürstenfamilie über den Kauf von Schloß Wittgenstein sowie der Wiesen- und Waldflächen, die bislang für den Internats- und Schulbetrieb gemietet waren. Nach 900 Jahren kommt Schloß Wittgenstein in bürgerliche Hände. Die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Internat- und Schulbetrieb steht auf sicherem Boden.

Nach Schaffung der baulichen Voraussetzungen wird die gesamte Oberstufe des Gymnasiums nunmehr im Schloß unterrichtet. Weiter neu: Modernisierung des Pferdestalls und Paddocks am Schloßeingang.

2004-2005 Planung und Bau einer neuen Buswendeanlage. Der gewachsene Busverkehr vor dem Schloß wird in schnellere und für die Schüler/innen sicherere Bahnen gelenkt.

2006 Quantensprung: Der neue naturwissenschaftliche Raum („NaWi“), das Selbstlernzentrum und das neue Foyer werden übergeben. Die beiden Schulen verfügen somit über 2 Physiksäle, 1 Chemiesaal, 1 Biologiesaal, 1 Hörsaal (Chemie/Biologie) und den multifunktionalen NaWi-Raum (Chemie/Biologie/Physik). An den Modernisierungskosten haben sich viele Eltern beteiligt.

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