3 Länder = 1Harz

Mein obiges Titelbild einer Südniedersachsen-Karte, darin der Harz lediglcih zu einem Drittel integriert, verrät:

Aufruf zur längst überfällig werdenden offenen Debatte über ein fraktionsübergreifendes 3 Länderabkommen im Gesamtharz hin zu einem gemeinsamen qulitätsorientierten wirtschaftlich nachhaltig getragenen Gesamtharz!

Vom sonnigen Gefühl inspirirert eines auch im Oberharz einkehrenden zart frühlingshaften Wetters, habe ich mich leiten lassen, eine längst überfällige Debatte aller Fraktionen und Bürger im Gesamtharz auch hier öffentlich anzustoßen!

Ich bitte daher um Ihre offene Meinung zu nachfolgender Sachlage!

Auf dem Regionaltreffen vom 25.10.2013 , ausgehend von der Grünen Fraktion der Zweckgemeinschaft Braunschweig (ZGB), zu denen alle Angehörigen Grünen Kreisverbände: Goslar, Wolfenbüttel, Helmstedt, Salzgitter, Wolfsburg, Braunschweig geladen waren, sind der KV Goslar mit drei vom Vorstand Delegierten der Einladung ebenfalls gefolgt, zu denen ich selbst auch gehöre!
Wir haben dazu nachfolgenden Situationsbericht abgegeben, welcher vom Vertrauen des Gesamtvorstandes mitgetragen wird!
Dieser Situationsbericht soll des Weiteren der Vorbereitung eines Länder-und Fraktionsübergreifenden Resolutionsabkommen dienen.

Im Westharz-Südniedersachsen mit zwei Kreisverbänden Goslar und Osterode, zeichnet sich derzeit folgendes Bild ab:
Bei der Anbahnung der Landkreisfusion von Osterode und Göttingen zeigte sich im Kreisverband, wie auch bei den Einwohnern des Landkreises Osterode, eine unter-schiedliche innere Anbindung zu den verschiedenen Landkreisen.
Ein Teil der Einwohner Osterodes ist beruflich und persönlich in Richtung Goslar, ein anderer Teil in Richtung Göttingen orientiert.
Diese Fusion ist mittlerweile besiegelt und der Zukunftsvertrag wurde vor Kurzem unterschrieben, was eine notwendige Entwicklung in der Region Gesamtharz nicht leichter machen wird!
Die Debatte um die Fusion der beiden Landkreise Göttingen und Osterode Südharz wurde z.T. heftig geführt.
Im Gegensatz dazu war die Fusion von Vienenburg und Goslar Nordharz geradezu harmonisch.
Zum einen liegt das natürlich an der Art der Fusion zwischen zwei Städten als auch an der räumlichen Nähe beider Partner.
Im Zuge der Fusionsideen Goslar/Osterode gab es auf Kreistagsebene Goslar sogar Bestrebungen aus dem ZGB auszusteigen.
Diese Diskussion ist vom Tisch.
Sie zeigt jedoch, dass die Interessen und Bindungen im Landkreis so unterschiedlich sind, dass solche Ideen ernsthaft diskutiert werden müssen.

Der Kreisverband Goslar vernetzt sich momentan mit den grünen Kreisverbänden der Harzanrainer in Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Die Interessen der West- und Ostharzer haben teilweise größere Schnittmengen als die der „Harzer“ und der „Braunschweiger“.
Ausschlaggebend für derzeit und zukünftig jegliche Fusions-Diskussion muss ein Nutzen sein.
Bei den Fusionen Osterode-Göttingen, aber auch Goslar-Vienenburg, war das die Entschuldungshilfe durch den Zukunftsvertrag.
Diesen zuerst nur mittelbar sichtbaren Nutzen für die Bürger erkennbar zu machen, ist die Aufgabe der Politik!

Grünen Vorstand des KV Goslar

Meine Erklärung aus meiner Sichtweise im Oberharz dazu:

Um mit diesem Status noch im Wettbewerb anderen ebenfalls länderübergreifenden Mittelgebirgsregion Deutschlands mithalten zu können, ist der Westharz gut beraten ein Fraktions-und länderübergreifendes Resolutionsabkommen zu verabschieden:
Der niedersächsische Harz sollte darin, will er auf Dauer im Wirtschaftswettbewerb andere Mittelgebirgsregionen Deutschlands nicht verlieren, sich aufgrund seines derzeit Südniedersächsischen geographischen Sonderstatus für eine wirtschaftliche strukturierten Gesamtregion Gesamtharz darin Entstehung neuer und Erhalt derzeitiger Arbeitsplätze entscheiden und sich dafür verstärkt einsetzen!

Die durch drei Länder führende Region Gesamtharz, als echte Destination und größ-er Arbeitgeber in der Tourismus- u. Gesundheitswirtschaft, ist in der Lage, jedoch nur durch darin nachhaltiges, transparentes, gemeinsames Wirken seine eigene Zukunft stabil selbst zu erwirtschaften! Dazu kann sich die Region aber nicht nur auf niedersächsische Kreisfusionsebene in einen reformpolitischen Kurs allein begeben, sondern muss zwangsläufig auch den Thüringer- und Sachsen-Anhaltinischen Harz in Form eines länderübergreifenden Parallelkurs über seine Kreisreformpolitik einbeziehend berücksichtigen!

Wir Grüne im Harz insbesonder im Oberharz sind davon überzeugt, dass nur mit einer Fraktionsübergreifenden und gesamtwirtschaftlichen Haushaltsbetrachtungsweise über die Gesamtregion Harz, diese Region Harz, 23 Jahre nach der innerdeutschen Wende, endlich auf einen positiven wirtschaftlichen Kurs gebracht werden kann und damit aus dem ständigen negativ Image einschließlich seiner verschwenderischen Haushaltspolitik heraus kommt!
Jeder andere politische Weg würde den Harz seiner zukünftigen Chancen berauben, sich auch als Ganze harte Marke wirtschaftlich autark zu entwickeln, und damit weiterhin spalten und ggf. als Bittsteller gegenüber Zweck-und Gemeinschaftsverbänden jeweiliger Landesregierungen auf Dauer verarmen lassen!

Ein Gesamtharz hätte hingegen die Kraft, sich autark aus seiner homogen gewachsenen Struktur heraus zu entwickeln. Man muss Ihn politisch nur die Chance dazu geben! Um wirklich zusam-menwachsen zu können benötigt der Harz das fraktionsübergreifende politische Verständnis aller 3 im Harz vereinten Länder!
Eine echte Wende Ost-Westdeutschland im Harz seid Mauerfall im November 1989 sieht daher anders aus!

Wir fordern daher in den politisch jetzt anstehenden südniedersächsischen Reformkurs, dass obige Betrachtungsweise zu einer wirtschaftlichen geführten Gesamtregion Harz, darin auch Berücksichtigung findet!

Den dazu notwendigen Ausschüssen stellen wir uns gern auch ehrenamtlich zu Verfügung!

Grüne Bürger im Oberharz

Zu dieser Gruppe wurden bisher noch keine Beiträge zugeordnet.