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Jägervereinigung Oberhessen: Ausbildungslehrgang für Jagdhunde läuft auf Hochtouren

Hundeobmann Klaus Schmidt (3. v. rechts) mit dem Hundekurs 2010
Jägervereinigung Oberhessen führt erstmals Verbandsschweißprüfung durch.

Bei der Jägervereinigung Oberhessen läuft der Ausbildungs- und Abrichtlehrgang für Jagdhunde derzeit auf Hochtouren. Das Ausbildungsziel ist der „brauchbare“ Jagdhund und dieses steht kurz bevor. Mit der bloßen Teilnahme an einem Kurs ist es jedoch nicht getan, denn das Können des Hundes muss bei einer Prüfung nachgewiesen werden. Wie bei jeder Prüfung ist auch hier manchmal die Tagesform oder ein unglücklicher Zufall entscheidend. Auch die Nerven des Herrchens können eine Rolle spielen.

„Die Ausbildung der Hunde unter fachkundiger Anleitung in einem Hundekurs ist die Basis für den Prüfungserfolg und für die Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz. Dabei gewähren wir den Hunden die größtmögliche individuelle Unterstützung“, betonte der Vorsitzende der Jägervereinigung Oberhessen e.V. gegenüber der Presse.

So haben der jagdkynologische Obmann der Jägervereinigung, Klaus Schmidt (Laubach) und seine Kollegen in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass man auch aus manchem „Problemhund“ einen zuverlässigen Begleiter machen kann.
Aber auch die Hundeführer haben alle Hände voll zu tun, um das Gelernte umzusetzen und immer wieder zu üben, denn die Anforderungen an einen Jagdhund sind hoch. Je nach Rasse muss der Hund „vorstehen“ (Wild anzeigen), verletztes Wild „nachsuchen“, „stöbern“, oder an Land oder im Wasser apportieren können.
Ohne Gehorsam geht es jedoch keinesfalls. So muss der Hund nicht nur suchen oder Gegenstände apportieren, sondern auch einwandfrei bei Fuß laufen oder sich Ablegen lassen. Das heißt, der Hund bleibt an seinem Platz liegen, wenn sich sein Hundeführer von ihm entfernt, bis er wieder abgeholt wird. Auch die „Notbremse“ muss zum Schutz des Wildes funktionieren. Bei dem Kommando "Down" muss der Hund sogar bei einer aufgenommen Hetze sofort stoppen und sich auf den Boden drücken.
Nach den erstklassigen Ergebnissen im vergangenen Jahr bei den Brauchbarkeitsprüfungen und bei der Verbandsgebrauchsprüfung („Meisterprüfung“) will die Jägervereinigung in diesem Jahr erstmals eine Verbandsschweißprüfung durchführen. Diese findet am 11. September statt. Die Teilnehmer erhalten neben der Prüfungsurkunde auch eine Erinnerungsplakette. Als weitere Prüfungen sind wieder eine Brauchbarkeitsprüfung, eine Verbandsgebrauchsprüfung und eine Bringtreueprüfung vorgesehen. Für alle drei Prüfungen werden noch Meldungen angenommen. Nähere Information sind über www.jaegervereinigung-oberhessen.de oder bei dem Hundeobmann Klaus Schmidt zu erhalten.
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