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Mühlentag: „Wassermühle Lohmühle Nägelstedt“ (05.06.2017)

Bad Langensalza: Wassermühle Lohmühle Nägelstedt | .

Mühlentag – also suchten wir wieder nach einer Mühle möglichst in der Nähe, die wir noch nicht kannten. Nahe Bad Langensalza fanden wir die „Wassermühle Lohmühle Nägelstedt“, d.h. wir waren bereits durch Nägelstedt durch, fuhren zurück, fragten nach der Mühle und wurden an den Sportplatz gesandt, von wo aus eine unbetonierte Straße uns zur Lohmühle führte.

Eine imposante Mühle – also ein wahnsinnig breites Mühlrad, welches mit seinen geschwungenen Blättern ich so noch nicht gesehen hatte.
Das ganze Terrain war eher im Aufbruch begriffen. Wie wir erfuhren, wurde das Mühlrad 2009 und die Wasserzuführung aufgebaut. Die Mühle selbst bedarf noch mehrerer Jahre, bis da etwas Laufbares geschaffen sein wird. Aber man sieht die Fortschritte und den Willen, daraus etwas zu machen.

( ca. 02 Min )


Schön, dass außer uns viele dieses Ziel gewählt und Interesse gezeigt hatten.
Auf dem Weg zum nahe gelegenen Restaurant querte eine Zauneidechse unseren Weg. Sie aufzunehmen war allerdings nicht so einfach. Hatte ich sie im Bild – husch – war sie wieder weg. Erst nach einer Weile verschnaufte sie etwas am Steinufer der Mühlenwasserzufuhr der Unstrut, so dass ich sie fotomäßig erwischte.

Um eine Tasse Kaffee zu hausgebackenem Kuchen zu essen, gingen wir zum Restaurant „Grill zum Unstruttal“. Beides schmeckte gut. Aber das Flair dieser Gastlichkeit muss wohl die Zeit vor der Wende retten wollen – jedenfalls vermittelten die umfangreichen Staubfäden bis Staubgeflechte neben anderen seitdem wohl beibehaltener Vergangenheit diesen Eindruck. Sich auf Gäste zum Mühlentag vorzubereiten, war offensichtlich nicht geschafft worden.

Die Mühle ist allein schon wegen des speziellen Mühlrades sehens- und empfehlenswert. Die geschilderet Gastlichkeit ist zumindest vom Charm sehenswert.
Da die Grenze des Landkreises Gotha ganz nahe neben der besuchten Mühle liegt, habe ich diesen Beitrag unserem Landkeis – mich entschuldigend - „einverleibt“.)

Hier zwei meiner Mühlenbesuche („meinAnzeiger“):
### 2014 ### Besonderheit des Mühlentages: Die Menschen, welche sich um den Erhalt bemühen und ihr Engagement fröhlich zeigen

### 2012 ### Besuch der Zwönitzer „Papiermühle“

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Meine weiteren Beiträge finden Sie in Übersicht: HIER!
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Constanze Seemann aus Bad Münder am Deister | 06.06.2017 | 12:27  
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