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Polizei entdeckt Hanfpflanzen in Wohnung - Geruch verrät Rauschmittel-Farm in Süderholzers

gefunden auf Aktuelle Nachrichten - OSTSEE-ZEITUNG.DE (Artikel lesen)

Grimmen: Der intensive Geruch der Pflanzen hat Grimmener Polizisten auf die Spur einer kleinen Rauschgiftplantage gebracht.Eigentlich war die Polizei am Dienstag zu einer Wohnungsdurchsuchung in einen kleinen Ort der Gemeinde Süderholz ausgerückt, weil dort Diebesgut vermutet wurde. ?Es konnte Beweismaterial sichergestellt werden. Diebesgut aus mehreren Einbrüchen?, informiert Klaus Krummheuer, Erster Kriminalhauptkommissar und Chef der Kriminalpolizei in Grimmen. Was die Beamten allerdings stutzig gemacht habe, sei der intensive Duft in der Wohnung gewesen: der typische Geruch von Hanf-Pflanzen. Auch bekannt als Cannabis, das als Rauchgift missbraucht wird. Ihrer Nase folgend, entdeckten die Polizisten in einem separaten Raum mehrere bepflanzte Blumentöpfe. ?20 Pflanzen. Neun große und elf kleine, 60 Zentimeter bis 1,36 Meter hoch?, berichtet Grimmens Kripo-Chef. Gleich neben den Hanftöpfen fand sich sogar noch eine Gebrauchsanweisung darüber, wie die Pflanzen möglichst gepflegt werden sollten. Bei dem des Einbruchs und des Anbaus von Hanf Verdächtigen handelt es sich laut Polizei um einen 25-Jährigen. Getrockneter Hanf, der dann Marihuana genannt wird, hat eine Marktwert von immerhin etwa drei bis fünf Euro pro Gramm. Die Rausch-Pflanzen habe er allerdings lediglich für den Eigenbedarf angebaut, versicherte der junge Mann den Polizisten, die die kleine Plantage sowie das in der Wohnung vorgefundene Diebesgut sicherstellten. Der Süderholzer wird sich jetzt nicht nur wegen der ihm vorgeworfenen Einbrüche verantworten müssen, sondern auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.Die Hanfpflanzen befinden sich inzwischen hinter Schloss und Riegel auf dem Grimmener Polizeirevier. Dort werden sie aber nicht etwa gegossen, war zu erfahren, sondern getrocknet. ?Wir trocknen die Pflanzen, bevor sie zum Landeskriminalamt geschickt werden?, erläutert Kriminalist Klaus Krummheuer. Im dortigen Labor werden Spezialisten dann den Rauschmittelgehalt der Cannabis-Pflanzen feststellen, den Anteil an sogenanntem Tetrahydrocannabinol (THC). Die Höhe des dann ermittelten THC-Gehalts wirke sich auf das mögliche Strafmaß aus, erklärt Kripo-Mann Krummheuer. ?Sogar der Besitz von Hanf-Samen ist schon strafbar?, informiert der Kriminalist.Auch der Besitz von Hanf-Samen ist strafbar.?Klaus Krummheuer, Kripo-Chef in Grimmen
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