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EHEC: Greifswalder verzichten auf rohes Gemüse

gefunden auf Aktuelle Nachrichten - OSTSEE-ZEITUNG.DE (Artikel lesen)

Greifswald: Während die Quelle für die gefährlichen EHEC-Infektionen immer noch im Dunklen liegt, verzichten auch in Greifswald viele Verbraucher seit Tagen auf Gurken, Salat und Tomaten. Ramez Shabo, der im Schuhhagen einen Döner-Imbiss betreibt, sieht die Folgen in seiner Kasse: ?Ich mache im Moment bis zu 30 Prozent weniger Umsatz?, sagt er. Manche Kunden bestellten Döner nur noch mit Fleisch. Den Mutigeren packt Shabo statt Tomaten und Gurken nun Kidneybohnen, Mais und Gurken aus dem Glas ins Fladenbrot.Nach Informationen des Lebensmittelüberwachungsamtes Greifswald-Ostvorpommern haben Einrichtungen wie Altenheime und Kindergärten in Greifswald und Umgebung vorübergehend Rohkost von ihren Essensplänen gestrichen. Genauso rigoros reagiert auch das Greifswalder Studentenwerk. Sämtliche Salattheken in seinen Mensen und Caféterien in Greifswald und weiteren Städten bleiben momentan geschlossen, Gemüse kommt nur noch gekocht auf die Teller, belegte Brötchen werden ohne Salatblatt und Tomate verkauft.Markus Maaß, Inhaber des Naturkostladen ?Keimblatt? am Fischmarkt, hält die ganz Aufregung für irrational. Es sei es gut möglich, dass die Quelle längst ?aufgegessen? sei, die neuen Krankheitsfälle nur durch Übertragung von Mensch zu Mensch zustande kamen. Mehr dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Greifswalder Zeitung).
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