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EHEC-Fälle nehmen auch in Greifswald zu

gefunden auf Aktuelle Nachrichten - OSTSEE-ZEITUNG.DE (Artikel lesen)

Greifswald: Der mittlerweile bundesweit geführte Kampf gegen den Durchfall-Erreger EHEC hält jetzt auch Greifswalder Ärzte und Behörden in Atem. Im Universitätsklinikum werden aktuell sechs Patienten, davon vier mit Nierenversagen, der lebensgefährlichen Komplikation HUS, behandelt, heißt es aus dem Insitut für Hygiene und Umweltmedizin mit Prof. Axel Kramer an der Spitze. Die vier Patienten mit HUS werden auf der Intensivstation betreut. Drei davon sind Frauen. Zwei von ihnen kommen aus der Hansestadt Greifswald, eine aus Niedersachsen. Der vierte Patient kommt aus Nordrhein-Westfalen. Das Alter der Erkrankten liegt zwischen 38 und 63 Jahre. Des Weiteren werden noch fünf Fälle ? alles Frauen ? mit Verdacht auf eine EHEC-Infektion betreut, darunter ein Kind. Prof. Axel Kramer und auch die Chefetage der Universitätsmedizin gehen davon aus, dass die Anzahl der Erkrankungen in den nächsten Tagen noch steigen wird.Aus diesem Grund hat Kramer ein Merkblatt mit Schutzmaßnahmen vor einer EHEC-Erkrankung erarbeitet. Seine Hinweise können im Internet auf der Startseite der Uni Greifswald abgerufen werden. Amtsärztin Dr. Marlies Kühn vom Gesundheitsamt der Hansestadt bestätigt, dass es sich bei zwei der erkrankten Greifswalder ?um eher leichte Fälle ohne Nierenversagen handelt?, so Kühn. Übelkeit, Durchfall und Erbrechen einher.Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG (Greifswalder Zeitung).
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