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Borussia Mönchengladbach plant für 2011/2012 mit 2. Bundesliga - aber ohne Juan Arango

Borussia Mönchengladbach hat 23 Punkte nach 26 Spieltagen auf dem Konto und 5 Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Chancen für den Klassenerhalt sind für Borussia MG gering. Das weiß auch Geschäftsführer Stephan Schippers. Gestern hat er den Lizenzantrag für die kommende Bundesliga-Saison eingereicht. Dabei plant er mit der 1. und der 2. Bundesliga.

Im Interview mit der Westdeutschen Zeitung gibt Schippers Eckdaten zum Lizenzierungsverfahren bekannt. Borussia Mönchengladbach kalkuliert für die Spielzeit 2011/2012 mit ähnlichen Zahlen wie zur aktuellen Bundesliga-Saison. Der Etat beträgt um die 27 Millionen Euro. Bei einem Abstieg werden es nur noch um die 13 - 14 Millionen Euro sein. Finanziell sei der Geschäftsführer von Borussia MG darauf vorbereitet, doch ein Verbleib in der 1. Bundesliga wäre allen lieber.

Die verhältnismäßig teuren Spieler, die im Saisonverlauf zwar bislang meist dürftige Leistungen zeigen, müssten laut Vertrag bis auf Juan Arango alle den Gang in die 2. Bundesliga antreten und dabei auch auf reichlich Geld verzichten. Doch will die Borussia überhaupt mit Spielern antreten, die nach momentanem Stand absteigen - und das zurecht? Oder den Kader mit Spielern aus der 2. Mannschaft aufforsten? Eigene Talente in die 2. Bundesliga schicken - finanziell ein Segen, sportlich eine Wundertüte. Die U23 von Borussia Mönchengladbach verfügt jedenfalls über ein Team voller Talente, die eventuell den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

Am Besten für Borussia Mönchengladbach, die Stadt und die Region wäre natürlich, wenn die Bundesliga-Mannschaft im Fußball-Oberhaus bleibt und die U23 zusätzlich den Aufstieg in den Profi-Fußball schafft. Daumen drücken, Gladbach-Fans!
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