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Da gab es wohl noch keine Virologen ?

Aerosole, durch die auch der Corona-Virus übertragen wird, kann es erst mit dieser Corona-Pandemie geben, sonst hätten die Virologen ja schon längst diese offensichtlich grundsätzliche Krankheitsübertragung herausgestellt und natürlich die Schulen besorgt gewarnt.

Jetzt ergießt sich die Flut der Virologen als Warnbegleiter des Corona-Virus. Jetzt wird das Fensteröffnen möglichst alle 20 Minuten in den Schulen als wesentliche Kampfansage hervorgehoben.
Hat es da nicht schon viele Jahre gegeben, schon rein technisch für entsprechende Lüftungsmöglichkeiten in den Schulen zu sorgen? Kommt auch hier die Erkenntnis erst, weil das Corona-Virus einen mit der Nase drauf stößt?!
(Ja, denn das scheint menschlich zu sein, weil es nicht allein hierfür zutrifft!)

Doch warum soll nun in den Klassenzimmern der Schulen alle 20 Minuten für Durchlüftung zu sorgen sein? Ist es, weil die Jugendlichen sich am wenigstens gegen derartige Schutzmaßnahmen wehren können und es nach großer Fürsorge aussieht?
Dies hätte ja bereits auch für die vorangegangenen Monate dieses Jahres in Erwägung gezogen werden können, wenn es sooo entscheidend sein sollte.
Oder ist es gar ein politisches Eingeständnis, die Zeit der vergangenen Jahre verschlafen zu haben?
Obwohl die Schülern wahrlich nicht Zentren der Corona-Pandemie sind und waren, soll diese Aktivität gar nur ablenken?

Beim Ausbruch der Pandemie war es relativ leicht
, Maßnahmen festzulegen und Einschränkungen anzuordnen, wie dies auch von der Bevölkerung mitgetragen wurden.
Schwer wird es erst richtig, Beschränkungen nur soweit aufrecht zu erhalten, wie sie sinnvoll sind, und man das Leben mit Corona in einen weitestgehend normalen Alltag aufzunehmen.
Das bedarf abgewogener Konzeptionen und keine übers Knie gebrochene Aktivitäten.
Und es bedarf insbesondere Virologen, Politiker, Medien, die sich miteinander für Lösungen engagieren und die Bevölkerung nicht ständig in wechselnde Ängste versetzen!

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Am Rande nur noch die Frage: Wann und wie wird Studenten ein echtes Studieren ermöglicht? Oder tendieren wir in Deutschland zu uneffektivem Studium?
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4 Kommentare
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 19.10.2020 | 15:59  
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Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 19.10.2020 | 16:21  
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  e:Due aus Weimar | 19.10.2020 | 19:22  
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alexander waldo aus Saalfeld/Saale | 20.10.2020 | 09:45  
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