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„Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach“ – klangvoll in die Saison 2017/2018 ganz ohne einen einzigenTon

(v.l.n.r.) Chefdirigent Russell Harris / Intendantin Michaela Barchevitch / Luise Erhardt (Leitung Öffentlichkeitsarbeit/ Dramaturgie)
  Seit dem 01. August 2017 ist das Zusammengehen mit Eisenach durch den Namen kenntlich. Beide Klangkörper, die „Thüringen Philharmonie Gotha“ und „Landeskapelle Eisenach“, sind nun vereint unter „Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach“.

Am 17. August wurde eingeladen zum „Philharmonischem Saisongespräch“ in den Orchester-Probesaal. Aus gegebenem Anlass versprach es, doppelt interessant zu werden!

Luise Erhardt (Leitung Öffentlichkeitsarbeit/ Dramaturgie) begrüßte die 20 gekommenen Interessenten und stellte die Gesprächspartner vor:
Intendantin Michaela Barchevitch und Chefdirigent Russell Harris

Michaela Barchevitch – seit 2014 geschäftsführende Intendantin – brauchte nicht besonders vorgestellt zu werden, ist sehr bekannt und beliebt, hatte auch für die beginnende Saison 2017/2018 „den Hut auf“. Hoch interessant ihre Schilderungen über die 1,5 bis 2-jährige Zeit der Saisonvorbereitung gerade auch unter dem zu koordinierendem Zusammenspiel von Gotha / Eisenach / Erfurt / Sondershausen / Rudolstadt / Meinigen, um den umfangreichen Ansprüchen (Konzerte / Theater / Ballett) terminlich und auch künstlerisch genügen zu können.

Wer die „Thüringen Philharmonie Gotha“ bereits verschiedentlich erlebt hat, wird sich so doppelt auf die neue Saison freuen können, die an Vielfalt der Angebote und „auf die Menschen zugehen“ die Liebe zur Musik – einfach der Kultur – reichhaltiger kaum sein wird.

Bereits Kleinkindern den Zugang zur Musik, in Jugendlichen das Interesse an konzertanter Livemusik zu ermöglichen, Ballett zu integrieren und somit jedem die Freude an den anstehenden Orchesterereignissen zu vermitteln, ist ein riesiges Vorhaben.

Um dieses Anliegen der nun „Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach“ und das Jahrhunderte alte Kulturerbe gerade dieser Philharmonie aufrecht zu erhalten und damit die Kultur schlechthin ein großes Stück am Leben zu erhalten, ist es wichtig, dass sich die Menschen mit diesem Klangkörper heute und in der Zukunft identifizieren, Konzerte besuchen, anderen von dieser Kultur berichten und damit einen Beitrag dazu leisten, dass diese Philharmonie auch den Kindern und Enkeln erhalten bleibt.

Russell Harris - wurde im regelrechten Streitgespräch vorgestellt. Einerseits wollte Luise Erhardt den Chefdirigenten vorstellen, während dieser andererseits selbst zu seiner Person sprechen wollte. Dabei konnte man allerdings sehr gut erkennen, welch ein sympathischer Künstler der Chefdirigent wohl ist.

Sein künstlerischer Weg führte ihn schier durch die ganze Welt, ließ ihn mit namhaften Orchestern spielen und führte ihn nun zur „Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach“.

Da er bereits die Zusammenführung von Altenburg und Gera miterlebte, machte er deutlich, dass die Fusion Gotha-Eisenach – so gut man sie auch zu gestalten gedenkt – aber doch ein unschöner Eingriff in gewachsene Kulturen Thüringens bedeutet. Hier habe die Politik eine unrühmliche Rolle gespielt.

Intendantin wie Chefdirigent wurden befragt, welches schönste oder auch schlechteste Erlebnis sie schildern könnten.
Darin spiegelten sich die Lebensfreude, der Optimismus, die einbringen wollende Energie in das vor allem Stehende bereits dieser Saison 2017/2018 wieder. Selbst die unschönen Ereignisse erschienen in ihrer humorvollen Beschreibung fast liebenswert.

Die einstündige Gesprächsrunde verschaffte einen guten Einblick in die Orchester-Saison, wie auch die Arbeit für und in der Philharmonie einen hohen Achtungswert bekamen – ganz abgesehen davon, Intendantin und Chefdirigent von der menschlichen Seite wie auch ihren künstlerischen Ansprüchen ein wenig kennen lernen zu können.

Danke!
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 20.08.2017 | 01:21  
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