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Entscheidend, wie ich hinein gehe, . . .

. . . so wird der Unterricht verlaufen, werde ich Erfolg haben!

Immer wieder sind die ersten Minuten wichtig, in denen ich die Nachhilfeschüler frage, womit sie sich gerade in der Schule in "Mathematik" beschäftigen.

Dabei gehe ich davon aus, voll an ihrer Seite stehen zu wollen und mit ihnen gemeinsam Probleme zu erkennen und aufzuhellen, die Herangehensweise an Aufgaben zu erarbeiten und vor allem ein wenig Verständnis für oder gar Lust an Mathematik pflanzen zu können.

Vorurteilsfrei nehme ich entgegen, was mir gesagt wird, mit welcher Geste und in welcher Art dies auch immer begleitet wird. Mein Auftrag ist, zu helfen, und nicht den Schüler in seinem Auftreten zu bewerten.
Da gibt es keine Bevorzugung oder gar Ablehnung eines Schülers, was nicht ausschließt, dass ich mit dem Einen oder Anderen gerne arbeite.

Zuhören und abwägen, was und wie ich bieten kann, um ein Thema so zu beschreiben, eine Lösungsmethode so darzustellen, etwas bildlich an der Tafel zu verdeutlichen, dass das Verständnis wächst und erfolgreich geübt werden kann.

Das mag eventuell plakativ erscheinen, ist aber von Herzen mein Einstieg in jeden Unterricht – gepaart mit der Vorfreude darauf, was mich erwarten wird.

Oder anders gesagt, könnte ich ja auch in den Unterricht hinein gehen, indem ich mich auf spezielle Schüler freue und hoffe, dass andere Schüler nicht da sein mögen bzw. sich nicht wieder stressig verhalten. Auch sollten nicht immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden und so weiter.
Nein, das wäre der falsche Ansatz und orientiert sich schließlich auf negative Erscheinungsformen.

Das ist nichts für mich. Dazu macht mir die Wissensvermittlung zu viel Spaß, wurde ich darin auch bestätigt, dass immer wieder Schüler statt eine Note sogar zwei Noten besser wurden.

Freilich weiß ich auch den Unterschied der Nachhilfe gegenüber der Schule.
Vor mir sitzen nur eine Handvoll Schüler, die meist wirklich etwas lernen wollen.
In der Schule begegnen Lehrern zum Lehrstoff alle Tages- und vor allem zwischenmenschlichen Probleme Jugendlicher sowie eine nicht zu unterschätzende Anzahl unwilliger Schüler.
Diese unterschiedlichen Gegebenheiten von Nachhilfe und Schule machen beide nicht so recht vergleichbar. Doch, mit welcher Grunderwartung man als Lehrer den Schülern entgegentritt, ist in jedem Fall ein entscheidender Punkt für den erreichbaren Erfolg.

Zusammenfassend mag ich es so sagen:
Ich biete dem Schülern an, mit ihm gemeinsam Mathe-Probleme zu verstehen, und Aufgaben zu lösen, indem ich ihm dabei zur Seite stehe und nicht an die Hand nehme, um ihm nur meinen Weg präsentieren zu wollen. Seine Fragen und Unsicherheiten herauszufinden, ist mein größtes Vergnügen, weil ich ihm dann auch die besten Wege zeigen und verständlich machen kann.
( Schon mehrfach habe ich auch darum gebeten, doch Fragen zu stellen und mich nicht tatenlos sitzen zu lassen. Das bewirkt freilich, dass sie sich erst Recht bemühen, alles allein zu schaffen – ihr Schmunzeln macht mir das immer deutlich.  )

(Nachhilfe-)Lehrer sein zu dürfen, ist allein schon eine große Freude in meinen Augen.
Wer das anders sieht, geht womöglich von oben herab oder zu vorschreibend an die Schüler heran. Sobald mir Schüler davon berichten, betrübt es mich, dass derjenige Jugendliche offensichtlich nicht diese Freude haben und somit Mathematik erst gar nicht genießen wird.

Nach nunmehr sieben Jahre Mathe-Nachhilfe in der Gothaer „Schülerhilfe“ muss ich erfreut feststellen: Es mach von Jahr zu Jahr mehr Spaß, lässt mich immer wieder mein Angebot verbessern und auf die Schüler eingehen. So lerne ich auch mit und die Schüler immer besser verstehen.

Das musste einfach mal gesagt werden!
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