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Corona-Virus – reißt auch den Menschen ihre Unbekümmtheitsmaske herunter

Die Infektionszahlen wie auch die der am Corona-Virus bereits Gestorbenen lassen keine Interpretation zu. Der Zugangszahlen sind noch steigend und lassen keinen Gedanken zu, bereits jetzt an jedwede auch nur schrittweisen Freigabe gegebener Sicherheitsmaßnahmen zu denken.

Die Medien haben von der Infektionsausbreitung informiert, so dass die weltweite Ausbreitung und damit Bedeutung dieser Gefahr deutlich wurde. Durch sie erfahren wir auch von den steigenden Ausmaßen. Das hilft, die Bedeutung bundesweit gefasster Schutzmaßnahmen zu verstehen.

Aber die Medien sind es auch, welche die Vernunft in der Behandlung und des Aushaltens stark beeinträchtigender Verordnungen untergraben, sensationslüstern berechtigte Ängste hochtreiben und zumindest immer wieder nach der Zeit der Lockerungen auf die Politiker eindringen.
Gute Information steht im krassen Gegensatz zu solcher Panikmache!


Natürlich sind die persönlichen Einschränkungen und zurückgefahrene soziale Beziehungen einschneidend und wahrlich nicht begeisternd. Sich diesen aber entgegenzustellen und die medizinische Sorgen in den Wind zu schlagen, ist für mich erschreckend und zeigt wenig Verständnis und schon gar keine gelebte Verantwortung.
Angst ist verständlich und wird wohl jeder haben. Doch Angst zu schüren und nutzlos davon zu sprechen, was man doch alles hätte anders machen müssen - ohne selbst zu wissen, was stattdessen man tun müsse, ist keineswegs hilfreich.

In diesem Zusammenhang bin ich total erschüttert, wie von Zunahme häuslicher Gewalt berichtet wird. So sehr das mit dem „zuhause bleiben“ in Verbindung stehen mag und auch zu sehen ist in Verbindung mit Fußballspielen ohne Zuschauer, zeigt es das Fehlen gesellschaftlicher Normen wie auch zu oft fehlende praktische Gleichberechtigung und Achtung der Würde des Menschen – zwei Grundanliegen unseres Grundgesetzes.


Dennoch – oder gerade bei Allem, was im Heute negativ aufbricht – kann und will ich weiter optimistisch sein und bleiben auch und besonders im Glauben an den Menschen.
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7 Kommentare
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 30.03.2020 | 17:02  
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Joachim Kerst aus Erfurt | 30.03.2020 | 18:37  
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Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 30.03.2020 | 21:36  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 30.03.2020 | 23:41  
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Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 31.03.2020 | 10:51  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 31.03.2020 | 12:47  
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Uwe Zerbst (Thüringen) aus Gotha | 31.03.2020 | 16:12  
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