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Unsere Kröten sind wieder zu Hause !

Wann? 05.06.2010

Wo? Manni57 , Golzen DEauf Karte anzeigen
Golzen: Manni57 | Seid ein paar Jahren kommen Sie regelmäßig in unseren kleinen Teich und fühlen sich hier ganz wohl,was hoffentlich auch so bleibt

Die Erdkröte ist ein wechselwarmes Tier, das im Allgemeinen dämmerungsaktiv ist. Tagsüber ruhen die Tiere unter Steinen, zerfallenen Mauern, Totholz, Laub, Gebüschen oder in selbst gegrabenen Erdlöchern. Als Landlebensräume besiedeln sie ein breites Spektrum von Biotopen, das von Wäldern über halboffene Landschaften aus Wiesen, Weiden und Hecken bis zu naturnahen Gärten reicht. Besonders bevorzugt werden krautreiche Wälder (vor allem Laub- und Mischwälder) ohne völligen Baumkronenschluss; im geschlossenen Hochwald ist die Siedlungsdichte etwas geringer. Auch Überflutungsauen werden nicht völlig gemieden, sind aber weniger günstig. Im Vergleich zu anderen Amphibienarten kommt die Erdkröte häufiger auch in wechselfeuchten bis trockenen Wäldern vor. Streuobstwiesen und parkartige Landschaften werden wegen der abwechslungsreichen Strukturen besonders gerne bewohnt. Auch in trockeneren Habitaten (beispielsweise Weinbergen, Sandgruben) wird die Art angetroffen, meidet jedoch stark trockenwarme Stellen.

Ihr Auftreten in Siedlungsgebieten, Parks, Gärten, Schrebergärten, Hinterhöfen, feuchten Kellern, Ruinen und Friedhöfen rechtfertigt die Bezeichnung „Kulturfolger“. Sogar inmitten von kleineren Städten kann man Erdkröten manchmal antreffen. Ungeeignet als Lebensraum sind vor allem intensiv genutzte Ackerlandschaften ohne Feldgehölze, flurbereinigte Weinberge und großflächige Nadelholz-Monokulturen. Auch dort, wo großflächig Laichgewässer fehlen, kann die Art nicht existieren.

Als Fortpflanzungsgewässer werden vor allem mittelgroße bis größere Weiher, Teiche und Seen genutzt. Mit großer Stetigkeit werden Stillgewässer im Wald oder in Waldnähe besiedelt. Seichte und verlandende Kleingewässer werden von der Erdkröte aber gemieden; ein ausreichend großer freier Wasserkörper ist Voraussetzung für die Nutzung als Laichhabitat. Die Wassertiefe sollte dabei 50 Zentimeter nicht unterschreiten; ein schwacher Durchfluss wird toleriert. Wegen der Ungenießbarkeit der Larven laicht die Erdkröte im Gegensatz zu anderen Amphibien auch erfolgreich in Fischteichen.
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9 Kommentare
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Jürgen G. O. Stephan aus Peine | 07.07.2012 | 07:57  
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Jürgen Ober aus Schwabmünchen | 07.07.2012 | 08:10  
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Jürgen Bruns aus Lehrte | 07.07.2012 | 08:50  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 07.07.2012 | 14:46  
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Jürgen Bruns aus Lehrte | 07.07.2012 | 17:07  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 07.07.2012 | 19:40  
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Marlene Feldmeier aus Ederheim | 07.07.2012 | 20:14  
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Gaby Floer aus Garbsen | 08.07.2012 | 07:47  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 22.08.2012 | 15:22  
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