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Spaziergang zu den Aussichtspunkten der Bastei und zur Felsenburg Neurathen im Elbsandsteingebirge

Ostaussicht von der Bastei auf die "Lokomotive" in der Sächsischen Schweiz
Lohmen: Bastei | Obwohl mir klar war, dass bei dem traumhaften Frühlingswetter am Sonntag den 17. März viel Betrieb sein wird, riskierte ich es doch.
Schließlich ist die Bastei bei Rathen eines der bekanntesten, und damit auch meistbesuchten Naturdenkmäler im Nationalpark Sächsische Schweiz.
Es grenzte fast an ein Wunder, dass wir auf dem nächstgelegenen Parkplatz neben der Basteistraße noch Unterschlupf fanden. Von da waren es nur noch 5 Minuten oder 500 Meter zum ersten Aussichtsfelsen, der Wehlstein-Aussicht und weitere 250 Meter zur vielgerühmten Basteiaussicht. Dabei handelt es sich um eine 305 m hohe Felskanzel, die 194 m über die Elbe emporragt. Die letzten ca. 5 Meter von „Sachsens Balkon“, einer Felsnase mit Blick auf den Kurort Rathen, bleiben aus Sicherheitsgründen für immer gesperrt.
Doch das tut dem Naturerlebnis keinen Abbruch. Von zahlreichen weiteren Aussichtspunkten, wie den Kanapee und dem Ferdinandstein eröffnet sich ein für mich mindestens gleichwertiges Panorama mit allen großen Tafelbergen (z. B. Lilienstein, Königstein), der Schrammsteinkette, dem Großen Winterberg und weiteren bedeutenden Aussichts- und Kletterfelsen bis ins Böhmische. Ohne größere Wanderwege erlebt man praktisch das Elbsandsteingebirge in Miniatur.

Selbstverständlich besuchten wir noch hinter der Basteibrücke und einem Felsentor links die alten Felsenburg Neurathen (Reste einer alten Raubritterburg 12. Jahrhundert). Für mich fast unvorstellbar, wie man die damals gebaut und bewirtschaftet hatte. Da ihre Bauten wie bei den meisten Felsenburgen des Elbsandsteingebirges weitgehend aus Holz bestanden, sind nur die ausgehauenen Räume, Durchgänge, die Zisterne und die Balkenauflager der einstigen hölzernen Aufbauten erhalten. Nach ihrer Rekonstruktion in den Jahren 1983 - 85 durch Sebnitzer Bergsteiger ist sie nun für Besucher wieder zugängig. Diese Gelegenheit sollte man unbedingt nutzen.

Auf einigen der Felsentürme erspähten wir auch einige Felskletterer.
Trotz der vielen Besucher konnte man viele bekannten Felsen der unmittelbaren Umgebung in Ruhe zu betrachten; wie das Felsriff der Großen Gans, die Lokomotive (Lamm) und den Mönchsfelsen (der Felsen mit der Wetterfahne sieht aus wie ein segnender Mönch).

Leider habe ich in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz seit über 30 Jahren nur selten Tages-wanderungen unternommen, ein fast unverzeihbares Versäumnis.
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9 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 26.03.2019 | 10:49  
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Annegret Freiberger aus Menden | 26.03.2019 | 11:27  
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Günther Gramer aus Duisburg | 26.03.2019 | 11:44  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 26.03.2019 | 11:56  
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Romi Romberg aus Berlin | 26.03.2019 | 13:55  
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Thomas Ruszkowski aus Essen | 26.03.2019 | 14:55  
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Roland Horn aus Dessau | 26.03.2019 | 18:11  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 26.03.2019 | 19:00  
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Wolfgang Schulte aus Hagen | 02.08.2019 | 16:57  
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