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FREIE WÄHLER begrüßen Wechsel zur Freileitung

FREIE WÄHLER sehen positive Entwicklungen bei der Trassenplanung

Die Mitteilung des Stromnetzbetreibers Tennet, die geplante 380 kV-Leitung von Wahle nach Mecklar mit einer Freileitung um den Göttinger Ortsteil Elliehausen herum zu führen, wird von der Bezirksvereinigung FREIE WÄHLER Südniedersachsen begrüßt.

„Es ist sehr positiv zu bewerten, dass der Stromnetzbetreiber Tennet die Bedenken und Proteste der Bürgerinnen und Bürger, Bürgerinitiativen, sowie der Verbände ernst nimmt und zu Kompromissen bereit ist. „Ein solches Verhalten eines Großinvestors, den Dialog mit den Menschen zu suchen und berechtigte Kritik zu berücksichtigen, ist nicht selbstverständlich und wird an vielen anderen Stellen vermisst“, lobt Jens Droß, Vorsitzender der Bezirksvereinigung. „Es zeigt aber auch, dass sich die betroffenen Menschen, wie in den westlichen Ortsteilen von Göttingen, fundiert einbringen müssen. Unsachlicher Protest nützt nicht“, ergänzt Droß.

In der Vergangenheit haben FREIE WÄHLER immer wieder auf die Problematiken einer Erdverkabelung hingewiesen. Einschränkungen der Landwirtschaft durch nicht nutzbare Fläche oberhalb der Erdkabel wurden ebenso angeführt, wie krankmachende elektromagnetische Strahlung.

Zu hoffen ist jetzt, dass für den Abschnitt von Hetjershausen bis nach Rosdorf ebenfalls eine vernünftige und allseits verträgliche Lösung erarbeitet wird. Aufgrund der dichten Bebauung und der Gewerbeansiedlungen ein schwieriger Prozess, die optimale Trassenführung zu finden. Von daher ist es wichtig, dass der Dialog zwischen den Bürgern, den Gewerbetreibenden, der Bürgerinitiative „Gegenwind“, der Politik, den Verbandsvertretern und Tennet weiter stattfindet. „Wenn die Entscheidungen gemeinsam erarbeitet werden, finden sie auch die nötige Akzeptanz“, erläutert Jens Droß. Wenn es wie bisher weitergeht, kann mit der Stromtrasse ein vorbildliches Projekt im Bezug auf Bürgerbeteiligung umgesetzt werden. Für FREIE WÄHLER ist Bürgerbeteiligung mit Transparenz bei Großprojekten nicht wegzudenken und seit Jahren eine wesentliche Forderung der FREIE WÄHLER Politik.
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