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Flüchtlingsarbeit in Weidenhausen sehr aktiv

Im Februar traf sich die Flüchtlingshilfe Weidenhausen zum Neujahrsempfang im DGH.


Das Leitungsteam der Flüchtlingshilfe lud alle Engagierten, die sich in den vergangenen Monaten und Jahren in Weidenhausen an der Arbeit mit Geflüchteten beteiligt haben, zu einem gemütlichen Abend mit Imbiss und Rückschau ein. Anwesend waren neben den ca. 45 Ehrenamtlichen auch der Bürgermeister Peter Kremer und Ortsvorsteher Markus Wege. Herr Wege eröffnete den Abend mit einem kurzen Grußwort und bedankte sich ausdrücklich bei allen anwesenden für ihr Engagement.
Im Anschluss erinnerte Bürgermeister Kremer an die Bürger-Informationsveranstaltung, die aufgrund der hohen Teilnehmerzahl im Gemeinderaum der FeG Weidenhausen stattfand. Er machte deutlich, wie gut es aktuell durch die Arbeit der Flüchtlingshilfe läuft und gab auch den Dank der Stadtverordneten und der Gremien weiter. Was ebenfalls positiv bemerkt wurde: Die Ressentiments, die angesichts der großen Zahl von geflüchteten Menschen immer wieder geäußert wurden, sind gerade in Weidenhausen weniger geworden. Obwohl sich hier die größte Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen im Landkreis befindet.

Positive Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit

Nach dem Essen wurde reger Gebrauch davon gemacht, Ereignisse und Begebenheiten zu erzählen. Hierbei ging es um die Erlebnisse der ehrenamtlich Engagierten mit den Geflüchteten im vergangenen Jahr. Zum Beispiel erzählte N. Reuter, dass die Ge-flüchteten sehr gastfreundlich sind und die Helfer mit Tee und Keksen freundlich will-kommen heißen. Außerdem wurde die syrische Küche als 'sehr lecker' bezeichnet.
Als Erfolg wird gewertet, das viele der Flüchtlinge bereits nach einem halben Jahr gut Deutsch sprechen. Dadurch wird einfach auch die Kommunikation leichter. Das zeigen auch die Deutschkurse im DGH, das tagsüber zurzeit eher einer Schule gleicht.
Auch ein gemeinsamer Ausflug mit Flüchtlingshelfern und Geflüchteten im vergangenen Jahr war Thema. Die gemeinsame Tour wurde von allen sehr positiv gewertet. „Es war ein großer Erfolg, es war wirklich schön“ erzählte Jakob Müller, „das werden wir wieder machen“.

Zur Geschichte der Flüchtlinghilfe in Weidenhausen

Die Arbeit der Flüchtlingshilfe begann bereits im Nov. 2014. Die ersten drei Familien zogen in dieser Zeit im Haus Hardtblick, in der Mühlstraße, ein, das speziell für die Geflüchteten instandgesetzt wurde. Anfang 2016 trafen sich interessierte Weidenhäuser zu ersten Sitzungen, als klar wurde, dass weitere Geflüchtete Menschen im neu hergerichteten Wohnheim in der Weidenhäuser Straße einziehen würden. Es entstanden einzelne Arbeitskreise, die sich um bestimmte Bereiche kümmern, wie z. B. das Kleiderkammerteam oder Medizinische Team Mitte August 2016 konnten die ersten Geflüchteten im neuen Wohnheim einziehen. Aktuell wohnen in Weidenhausen rund 100 geflüchtete Menschen.

Die Arbeit mit Geflüchteten ist nach wie vor ein Thema in Weidenhausen. Es werden immer noch Menschen gesucht, die sich beteiligen und den Geflüchteten beim Start in unsere Kultur und unser Land helfen. Die Flüchtlingshilfe Weidenhausen heißt alle, die mitarbeiten wollen, willkommen und jeder kann sich auf seine Art einbringen. Dabei wird es auf lange Sicht auch weiterhin darum gehen, mit kleinen Aktionen und Initiativen den Geflüchteten die Integration in unserem Dorf und unserer Kultur zu erleichtern.
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