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Ex-MP-Roland KOCH: 11 Jahre Kunst-&-Kultur-Politik (...)

Fahnen-Wehen für eine BESSERE Kunst- und Kulturpolitik in Hessen und der BRD - nach Roland KOCHs Verabschiedung.
 
Aggressiver "Hessischer documenta-Reform-Löwe".
 
Roland KOCH - Versager in Sachen documenta-Reform-Bemühungen. a&s-Malerei.
Über „Das neue hessische Kabinett - Stühlerücken in Wiesbaden“ spekulierte die FAZ (Ralf EULER, Wiesbaden): „Wer muss gehen, wer kommt? Noch bastelt der designierte Ministerpräsident Volker Bouffier an der zukünftigen Regierungsmannschaft. Die Erwartungen sind groß, vor allem in seiner Partei, der CDU: Das neue Kabinett soll neuen Schwung in die Landespolitik bringen.“ Am Montag wissen wir Genaueres, wenn CDU/CSU-Führer - auch EX-Kanzler Helmut Kohl und Noch-Kanzlerin Angela Merkel - zur Verabschiedung des R.K. kommen werden.

Ich kommentierte mit der Überschrift :

„Chance für eine bessere Kunst-&-Kultur-Politik?“

Wann kommt es zum hessischen URKNALL in der KUNST-Politik? Im DARWIN-Jahr 2009 wurde viel über (kulturelle) EVOLUTION gesprochen; für KULTUR-&-KUNST-Politik in Hessen offenbar ein Fremdwort. Seit Jahrzehnten zementierte die hessische Kunst-Politik das undemokratische & monokratische GmbH-Modell zur documenta. Eine erste Findungskommission aus PolitikerInnen bestimmte jeweils neu die sekundäre Findungskommission, die selektiert hat. Für 2012 wurde wieder eine Ein-Frau-Lösung gesucht. Ein Internet- „Mahnmal der 101 Verrisse“ sollte auch die CDU-Partei an das BUERGELiade Fiasko erinnern. Die Nachfolge-Veranstaltung ist zu einer BAKARGIEViade mutiert. Auch seitens der "Kunstzeitung" (Herrn Karlheinz SCHMID) und Peter WEIBEL wurde für ein zeitgemäßes pluralistisches documenta-Modell plädiert. Wann kommt endlich der hessische Urknall zu einer documenta Reform? Mit Herrn BOUFFIER als MP - hoffe ich! Prof. Dr. Friedhelm HUFEN hat den „Fall documenta“ in der Neuen Juristischen Wochenschrift ausführlich documenta-kritisch behandelt: 17/1997 S. 1112-1114 - „Muss Kunst monokratisch sein?

„Im Gespräch: Roland Koch: „Das war jetzt das letzte Mal“ titelte die FAZ (Rhein-Main – Hessen, Euler):

„Fünf Tage ist er noch Regierungschef. Im Abschiedsinterview äußert sich Koch zu den Gründen für seinen Ausstieg aus der Politik, zu Erfolgen und Misserfolgen und zu seiner Zukunft. Für die Wahl seines designierten Nachfolgers Volker Bouffier ist Koch optimistisch.“

Dazu schrieb ich (veröffentlicht a.a.O.):

Roland Koch: Sein FREIHEITs-Verständmis & das BÜRGER-"Mitengagieren"

Ex-MP KOCH spricht vom „Appell: Wir können nicht alles selber machen, die Bürger müssen sich mitengagieren und können damit auch Dinge frei gestalten. (…) Das ist mir mit meinem Verständnis von Freiheit sehr wichtig (…)“. Gegenbeweis: KOCH schrieb mir ausweichend 2003: „Was Ihre Bitte, ich möge mich persönlich für eine ’documenta’-Reform einsetzen, betrifft, muss ich darauf hinweisen, dass der Hessische Ministerpräsident nach der Verfassung des Landes Hessen lediglich befugt ist, die Richtlinien der Regierungspolitik zu bestimmen, innerhalb derer jede Ministerin oder jeder Minister den ihr oder ihm anvertrauten Geschäftszweig selbständig und unter eigener Verantwortung gegenüber dem Landtag zu leiten hat. Die Frage einer über diese Richtlinienkompetenz gewiss hinausgehenden ‚documenta’-Reform wird somit nicht von mir, sondern im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zu prüfen sein. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich mich wegen der gleichfalls durch die Verfassung des Landes garantierten richterlichen Unabhängigkeit nicht in irgendeiner Form wertend zu der von Ihnen angeführten Anrufung des Staatsgerichtshofes des Landes Hessen äußern möchte.“ NICHTS hat sich verändert in Sachen d-Kunst-Politik!

Zum Zustand der dOCUMENTA (13), die schon begonnen haben soll, mehr im 21-Bilder-Bericht:


Zum Thema weiter mit GOOGLE: Volker Bouffier (...)

http://www.myheimat.de/gladenbach/politik/volker-b...

Blog DIE ZEIT Werner Hahn http://community.zeit.de/user/WernerHahn:

http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2...

http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2...

NICHT VERGESSEN: Empfehlung an die Macher des „Hessischen Kulturpreises 2011“

In http://community.zeit.de/user/wernerhahn/beitrag/2... erhob ich eine

FORDERUNG an das Land Hessen: HKP für Fritz Rau!

Auf der Liste der Preisträger des „Hessischen Kulturpreis“ (HKP) sucht man seinen Namen vergeblich (http://de.wikipedia.org/w...): FRITZ RAU gehörte neben Albert Mangelsdorff (Jazz-Posaunist; 1984) und anderen Autoren (Schriftsteller – Künstler – Musiker – Kuratoren - Galeristen - Schauspieler - Kritiker – Geistliche - etc.) eigentlich auf diese Liste.

Der HKP verlief mit einem Skandal zur Vergabe 2009 – mit irreparablen Preisverleihungs-„Irritationen“. Dazu HAHN, Werner (2009):
(Mit Kommentaren ebenda).

Im kabarett-tauglichen „Possenspiel um den Hessischen Kulturpreis“ gab es nach Auseinandersetzungen mit unerträglichen Querelen letztendlich tatsächlich „Preisträger“, die „jedem zuzumuten“ waren. Vermisst wurden Momente der Wahrhaftigkeit, ganz im Sinne der Religionen und einer offenen Dialogkultur.

Die Künstlerin Rebecca HORN wurde mit dem Hessischen Kulturpreis 2010 ausgezeichnet.

Das Kuratorium um Ministerpräsident Roland Koch (CDU) nannte die 65-Jährige "eine der herausragenden bildenden Künstlerinnen in unserem Land". Horn habe sich als Bildhauerin, Aktionskünstlerin und Filmemacherin einen Namen gemacht. Sie stellte mehrere Male auf der DOCUMENTA in Kassel aus. Horn war 1972 erstmals auf umstrittenen documentas vertreten. Der Hessische Kulturpreis ist mit 45 000 Euro dotiert.

War es im Jahr 2009 bei seiner Vergabe (erst im November 09) zu einem EKLAT gekommen, als das Kuratorium dem Schriftsteller und Orientalisten Navid Kermani die Ehrung vorübergehend wieder aberkannte, ist es m.E. auch ein SKANDAL – d. h. es ist nicht in Ordnung -, dass der 2010 in der A.O. beispielhaft geehrte Fritz Rau bis heute noch NICHT den Hessischen Kulturpreis erhalten hat.

Die Jury/Kuratoren-Menschen des Preises und die Kriterien zur Preis- Vergabe haben m.E. versagt!. Auf der Website des HESSEN-Landes liest man zu HORN: „Schon mehrmals waren ihre Werke auf der documenta, der weltgrößten Ausstellung für zeitgenössische Kunst.“ Und : Sie erhielt 1986 den documenta-Preis in Kassel.

Mein Internet „MAHNMAL mit 101 Verrissen“ der Desaster-Fiasko-d12 und meine Kritik an der d-Institution (z. B. in 4 d-Büchern) scheinen die Juroren & Kuratoren nicht zu kennen. In www.hessen.de erfährt man - wichtig zu wissen – deren Namen:

Der Jury des Hessischen Kulturpreises gehören neben Ministerpräsident Roland Koch und der Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-HÖRMANN (bleibt mit MP BOUFFIER im Amt), folgende Persönlichkeiten an:

Dr. Ina Busch, Direktorin des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, Carsten Dufner, Leiter E-Musik, Hessischer Rundfunk, Professor Peter Eschberg, ehemaliger Intendant von Schauspiel Frankfurt, der Mediziner Professor Dr. Manfred Kaufmann, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Architekt Professor Jochem Jourdan, Universität Kassel, Bernd Loebe, Intendant der Oper Frankfurt, der Anglist und Sprachwissenschaftler Professor Dr. Klaus Reichert, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Hellmut Seemann, Präsident der Stiftung Weimarer Klassik, Dr. Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und Dirk Schwarze, Autor für Kultur und Sonderthemen der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen Kassel. (Landesportal Hessen.) EIN UNERMÜDLICHER unkritischer (!) DOCUMENTA-BEFÜRWORTER, der sich NIE für meine docuemnta-Reform-Bemühungen eingesetzt hat (HNA).
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4 Kommentare
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 28.08.2010 | 17:40  
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W. H. aus Gladenbach | 29.08.2010 | 08:33  
5.327
W. H. aus Gladenbach | 31.08.2010 | 09:49  
5.327
W. H. aus Gladenbach | 31.08.2010 | 09:57  
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