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ars evolutoria PERFORMANCE zeigt Hochspannungsleitungen: Freileitungen als KUNSTWERK? WINDENERGIE durch Offshore-Windparks

Respekt vor Natur und Umwelt? Windenergie-Transport Das offene Meer von Nord- und Ostsee, die Küsten und besonders das Wattenmeer sind wichtige und schützenswerte Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Zu Offshore-Windparks (OWPs) wh.
 
ars evolutoria PERFORMANCE zeigt Beispiele für Hochspannungsleitungen: Dies sind Stromleitungen, die zur Übertragung von elektrischer Energie über große Distanz dienen
 
ars evolutoria PERFORMANCE zeigt Beispiele für Hochspannungsleitungen: Dies sind Stromleitungen, die zur Übertragung von elektrischer Energie über große Distanz dienen
SUMMARY: Die Windkraft-Branche boomt – Transportlösungen werden diskutiert. Thema: WINDENERGIE durch Offshore-Windparks in NORD- & OSTSEE - Problem SCHUTZ von FLORA und FAUNA. Transport von Windstrom … Der beschlossene AUSSTIEG aus der ATOM-Energie wird große Auswirkungen auf die Energieversorgung haben. Ich berichtete darüber: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/55... Weltweit entstehen Windparks - eine Entwicklung, die medial zu "begleiten" ist.

Über umstrittene WKAs, Windkraftanlagen im Raum Kreis Marburg-Biedenkopf (Bottenhorn, Bad Endbach, Holzhausen-Hünstein, die Planung neuer Windräder – berichtete ich ausführlich auf der Plattform myheimat.de. Vgl. Tags. Die ars evolutoria PERFORMANCE zeigt Beispiele für Hochspannungsleitungen: Dies sind Stromleitungen, die zur Übertragung von elektrischer Energie über große Distanz dienen: Spannungen über 10 kV bis etwa 1.000 kV (Hochspannung) werden verwendet, um den Strom und damit die Leitungsverluste bei der Übertragung hoher Leistungen möglichst gering zu halten. Neben Freileitungen gibt es auch die Möglichkeit, Hochspannungsleitungen über vergleichsweise kurze Distanzen bis zu einigen 10 km als Erdkabel unterirdisch zu verlegen, etwa als gasisolierte Leitung. Dies betrifft vor allem obere Spannungsebenen mit Betriebsspannungen um 380 kV und darüber; mehr dazu in http://de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungsleitung.

Der beschlossene AUSSTIEG aus der ATOM-Energie wird große Auswirkungen auf die Energieversorgung haben. Zurzeit wird rund ein Drittel des Stroms hierzulande in Atomkraftwerken erzeugt. Dieser AKW-Anteil wird in den nächsten 20 Jahren durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden müssen.

Energiewende - WINDENERGIE

Klimaschutz und Atomausstieg erfordern eine umfassende Energiewende. Das bedeutet: Die Energieeffizienz muss massiv verbessert und der Anteil erneuerbarer Ressourcen an der Energieproduktion erhöht werden. Die Windenergie wies im letzten Jahrzehnt von allen erneuerbaren Energieformen das höchste Leistungswachstum auf:

Bei der WINDENERGIE handelt es sich um die kinetische Energie der bewegten Luftmassen der Atmosphäre. Sie zählt deshalb zu den erneuerbaren Energien. Die Windenergie-Nutzung mittels Windmühlen – heute zur Stromerzeugung mit Windkraftanlagen – ist eine seit dem Altertum bekannte Möglichkeit, um Energie aus der Umwelt für technische Zwecke verfügbar zu machen.
Siehe auch Geschichte der Windenergienutzung in http://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie UND http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Winden... (Dieser Artikel beschreibt die Geschichte der Windenergienutzung an Land und im Meer (Offshore). Nicht behandelt werden Anwendungen wie Segelschifffahrt, Segelwagen oder Segelflug.)

Über WKA-PROBLEME an Land – Transparenz-Vermissen –

berichtete ich in dem GZ-Artikel: Energiewende-WIDERSTAND: Windpark-„MONSTER“ als Stromerzeuger. WKA-Installation Bad Endbach – mit Kommentaren (http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/54... )

OFFSHORE - Windenergie-Nutzung auf dem MEER

Großes Potenzial wird der Windenergie-Nutzung auf dem MEER zugeschrieben (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Windpark#Off...). Dort weht der Wind beständiger und bekanntlich stärker als auf dem Festland. Ähnlich der Erdöl- und Erdgasgewinnung auf See werden diese Anlagen OFFSHORE-Anlagen genannt. Bisher sind in Deutschland 18 Offshore-Windparks in der NORDSEE und drei in der OSTSEE außerhalb der 12-Meilen-Zone genehmigt.

Die englische Bezeichnung Offshore-Windpark wird in Deutschland zum Teil noch unterschiedlich verwendet:
Laut wikipedia werden manchmal damit alle Windparks bezeichnet, deren Fundamente (im Tidebereich vielleicht auch nur zeitweise) im Meer stehen. Der deutsche Name HOCHSEE-Windpark bezieht sich dagegen ausschließlich auf Windparks, die in erheblicher Entfernung von der Küste errichtet werden. Auch dieses Wort ist allerdings missverständlich, denn Windparks werden (bisher) keinesfalls auf „hoher See“, sondern ausschließlich auf dem Festlandsockel gebaut.
In der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (EEZ) befindet sich in der Nordsee seit Ende 2003 die Forschungsplattform „FINO 1“, auf der u.a. die Bedingungen für Windkraftanlagen im Meer untersucht werden. In der Ostsee wurde zu diesem Zweck die Plattform „FINO 2“ errichtet. In der Nordsee ist die dritte Forschungsplattform „FINO 3“ in Bau.

Im Sommer 2008 begann bei der Forschungsplattform FINO 1 der Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks „alpha ventus“. Am 27. April 2010 fand die offizielle Inbetriebnahme mit einer vorläufig installierten Gesamtleistung von 60 Megawatt statt (12 Anlagen je 5 Megawatt).

Im Dezember 2002 ging in Dänemark der damals größte Offshore-Windpark der Welt ans Netz:

Dort stehen in der Nordsee auf 20 Quadratkilometern 80 Windräder in zehn Reihen mit je acht Windrädern. Sie sollten jährlich 600.000.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, genug für 150.000 dänische Haushalte.

In Deutschland ist die Errichtung großer Hochsee-Windparks geplant: 40 Offshore-Windparks sollen in Nordsee und Ostsee entstehen. Die deutsche Bundesregierung beschloss im Spätsommer 2009 (bzw. für die Ostsee im Dezember) einen Raumordnungsplan, wonach bis 2030 bis zu 25.000 Megawatt über Offshore-Windkraft erzeugt werden könnten.

Zuständig ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Demnach können 30 Windparks in der Nord- und 10 in der Ostsee gebaut werden. Bereits seit mehreren Jahren sind Windparks in Planung, doch deren Bau hatte sich immer wieder wegen technischer und finanzieller Probleme verzögert.

AUSBAU der Windenergie verstärkt im Fokus ...

Seit der Energiewende bzw. dem Atomausstieg 2011 - nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima - steht der AUSBAU der Windenergie verstärkt im Fokus des öffentlichen Interesses. Wikipedia: „Anlässlich einer Novellierung des EEG wurde auch öffentlich bewusster, dass Windenergie von See bisher teurer ist als "auf Land" erzeugte Windenergie.“
Ein wichtiger Akteur ist die "Stiftung Offshore Windenergie". In ihr gibt es verschiede Arbeitsgruppen, zum Beispiel die 'Arbeitsgemeinschaft Betreiber in der Offshore-Stiftung'. Deren Sprecher Jörg Buddenberg sagte 2011:

„Kostensenkungen setzen mit der Industrialisierung ein. Genau dieser Prozess setzt nun bei der Windkraftnutzung auf See ein. So haben wir es in zwei, drei Jahren nicht mehr länger nur mit drei Anbietern von Offshore-Windturbinen zu tun. Auch der Flaschenhals, dass es derzeit zu wenig Errichterschiffe gibt, weitet sich zunehmend. Die Zahl der Seehäfen, die in die notwendige Logistik für die Offshore-Windturbinen investieren wollen, steigt ebenso. Der Wettbewerb nimmt zu, und das spiegelt sich demnächst auch in Preissenkungen wider. Dafür müssen aber mehrere Rädchen ineinander greifen. Wir dürfen nicht übersehen, dass die Windkraftnutzung auf See heute da steht, wo die Windkraft an Land vor fünfzehn Jahren und mehr begann. Und deren Lernkurve und Kostensenkungen halte ich für die Windparks auf See möglich." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Windpark#Off...)

Offshore-Windenergie und Umweltschutz

Respekt vor Natur und Umwelt? Windenergie-Transport
Das offene Meer von Nord- und Ostsee, die Küsten und besonders das Wattenmeer sind wichtige und schützenswerte Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Der Bau von Offshore-Windparks (OWPs) kann sich auf diese Lebensräume auswirken.

Der SCHUTZ von FLORA und FAUNA ist deshalb bei Errichtung, während des Betriebs und beim Rückbau der Offshore-Windenergie-anlagen (OWEAs) ein wichtiges Gebot. Die Bundesregierung finanziert umfassende Forschungsvorhaben, die den Einfluss der OWPs auf die Meeres-Umwelt untersuchen. Deren Ergebnisse fließen in die Verfahren zur Genehmigung von OWPs ein.

Eine STUDIE zeigt, dass die WETTER-Bedingungen zwischen dem nördlichen Teil Deutschlands mit der höchsten Dichte an Windparks und der Mitte Deutschlands, in die die Windenergie transportiert wird, in einem engen Zusammenhang stehen. „Das bedeutet, dass in Zeiten hoher Stromproduktion aus Windenergie die Wetterbedingungen bis in die Mitte Deutschlands erheblich windiger und kühler sind als im Durchschnitt. Insbesondere ist eine hohe Windeinspeisung in keinem Fall mit heißen, windstillen Wetterbedingungen in der Nähe der betrachteten Leitungen verbunden.“
(http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/d...)
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4 Kommentare
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W. H. aus Gladenbach | 20.08.2011 | 08:10  
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W. H. aus Gladenbach | 20.08.2011 | 08:21  
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W. H. aus Gladenbach | 20.08.2011 | 08:26  
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