Anzeige

Ältestes Renaissance-Fachwerkhaus GLADENBACH: EINGANGs-Pforte Inschrift DMCVII (fehlerhaft) - 1607 JOHAN WAK. Ein unterirdischer Gang vom Keller zur Martins-Kirche und Burg Blankenstein ???

505 JAHRE alt: Ältestes Renaissance-Fachwerkhaus GLADENBACH: EINGANGs-Pforte Inschrift DMCVII (fehlerhaft) - 1607 JOHAN WAK. Ein unterirdischer Gang vom Keller zur Martinskirche & weiter zur Burg BLANCKENSTEIN ??? werner hahn
     
Martinskirche (nach HUTH, Chronik) werner hahn malerei.
Das frühere Gladenbacher Pfarrhaus steht neben der Martinskirche, die das älteste Gebäude Gladenbachs ist:

Ein Renaissance-Fachwerkhaus - 505 Jahre alt.

Denkmal: Liste der Kulturdenkmäler in Gladenbach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkm...
(Ebenda BILDER GESUCHT ...!)

Das EX-Pfarrhaus hat sein Aussehen bis heute nicht verändert. - siehe Bilderstrecke.


Gut gepflegt und mit viel Blumenschmuck im Garten (auch einem Sommerflieder; Magnet für Falter) ist das Fachwerkgebäude ein echtes wertvolles SCHMUCK-Stück.

Die Geschichte dieses von Johann Wack (JOHAN WAK siehe Eingangs-Foto, Inschrift Balken Türrahmen) gebauten ältesten Gladenbacher Wohnhauses beginnt im Jahr

1607 in Gönnern: ... DMCVII ...

In Gönnern soll das Gebäude einmal gestanden haben.

Es wurde später in Gladenbach über einem vorhandenen Bruchstein-Kellergewölbe wieder aufgebaut. Früher soll ein unterirdischer Gang vom Keller zur Kirche und von dort zur Burg Blankenstein geführt haben.

KAUM ZU GLAUBEN ... denn die Burg ist doch relativ weit entfernt vom Ex-Pfarrhaus.

Quelle dazu
http://www.amt-blankenstein.de/PRESSE/HMV-20090607...

Siehe auch:

Das älteste Gebäude Gladenbachs stand im Mittelpunkt des letzten Tages der 775-Jahr-Feier. In der voll besetzten Martinskirche feierten gestern evangelische und katholische Christen einen ökumenischen Gottesdienst. Anschließend gab es im Kirchgarten Jazz zu hören.

"Ganz schön alt ist unsere Stadt", merkte Pfarrer Herbert Volk mit Blick auf die urkundliche Ersterwähnung von Gladenbach im Jahr 1237 an. Das älteste Interieur der Martinskirche hat sogar noch ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Denn das romanische Taufbecken stammt wohl aus dem Ende des zwölften oder Anfang des 13. Jahrhunderts und ist damit rund 800 Jahre alt.

Dazu GZ:

ACTION rund um MARTINSKIRCHE: Gladenbachs ältetstes Gebäude - Anziehungspunkt zu 775 Jahre Gladenbach – ÖKUMENISCHer Gottesdienst & DIXIELAND-Jazz

IN

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/70...

Anmerkung

BAUHERR in Gönnern IRRT: Römische Zahl FEHLERhaft:

Dic Angabe ANNO DMCVII sollte eigentlich sein MDCVII – Warum?

Als römische Zahlen bezeichnet man die Zahlzeichen einer in der römischen Antike entstandenen und noch heute für Nummern und besondere Zwecke gebräuchlichen Zahlschrift, in der in der heutigen Normalform die lateinischen Buchstaben I (1), V (5), X (10), L (50), C (100), D (500) und M (1000) als Zahlzeichen für die Schreibung der natürlichen Zahlen verwendet werden.

Es handelt sich um eine additive Zahlschrift, mit ergänzender Regel für die subtraktive Schreibung bestimmter Zeichen, aber ohne Stellenwertsystem und ohne Zeichen für Null.
Zugrunde liegt ein kombiniert quinär-dezimales oder biquinäres Zahlensystem mit den Basiszahlen 5 und 10.

I (1), V (5), X (10), L (50), C (100), D (500) lateinischen Buchstaben I (1), V (5), X (10), L (50), C (100), D (500) und M (1000) als Zahlzeichen für die Schreibung der natürlichen Zahlen verwendet werden.

Zahlzeichen für die Schreibung der natürlichen Zahlen verwendet

Ergibt für 1607: M D C VII

1000 = M
600 = D (500) plus C (100)
7 = VII

EXKURS: RENAISSANCE – 500 Jahre Fachwerkhaus Gladenbach/Gönnern – DÜRER

505 Jahre alt ist das architektonisch schmucke Gladenbacher FACHWERK-Haus am Bornrain in Martinskirche-Nähe: ein SPÄTRENAISSANCE-Bauwerk

Fachwerk.de informiert über Renaissance-Architektur:


Die Periode 200 Jahre zwischen den Jahren 1400 und 1600: Hierfür etwa wird das Wort Renaissance benutzt; bedeutet wörtlich "Wiedergeburt".

„Die zwei Hauptbestandteile der Renaissance sind zum einen die Wiederbelebung der klassischen Formen, die ursprünglich von den alten Griechen und Römern entwickelt wurden, und zum anderen die verstärkte Beziehung mit weltlichem Lebensinteresse an Humanismus und die Erklärung der Bedeutung des Individuums.“

Während der Renaissance wurden Künstler nicht mehr als bloße Handwerker betrachtet, wie sie es in der mittelalterlichen Vergangenheit gewesen waren. Siehe Künstler/Forscher-Stars wie DÜRER und LEONARDO.

Die Verwendung des klassischen Lateins wurde wiederbelebt und wurde oft zu dieser Zeit bevorzugt. Siehe Inschrift zu GLADENBACHER RENAISSANCE Fachwerhaus.

Die Renaissance war auch eine Periode gieriger Erforschung; Kapitäne fingen an mehr zu wagen bei der Suche neuer Strecken nach Asien, das in der Entdeckung und schließlich in der Kolonialisierung von Nord und Südamerika resultierte. Maler, Bildhauer, und Architekten zeigten auch einen ähnlichen Sinn für das Abenteuer und dem Wunsch für größeres Wissen und neue Lösungen.

Berühmt:
"Zehn Bücher über Architektur", die der römische Baumeister VITRUV verfasst hat und Kaiser Augustus gewidmet hat. Dieses Werk ist die einzige überlieferte Darstellung der antiken Architekturtheorie und Baupraxis.
In meinem SYMMETRIE/Symmetry-Buch befasse ich mich mit VITRUVs Lehre (1).

Man studierte nicht nur die Abhandlung Vitruvs, sondern auch römische Ruinen oder Bauwerke, die man für römisch hielt, um den antiken Formenkanon und sein Maßsystem, die sogenannten Säulenordnungen, richtig anwenden zu können.
„Am Werk waren jedoch nicht Epigonen, die aus Mangel an Originalität Vorbilder der Vergangenheit nachahmten, sondern selbstbewußte Künstler voll Phantasie und Schöpferkraft, die sich fähig und berufen fühlten, die Größe und Natürlichkeit der antiken Welt wiederherzustellen.“

VASARI STIL-Begriff „RINASCITA“ / Rinascimento

Den von Florenz ausgehenden Neubeginn in der Architektur und der bildenden Kunst bezeichnete der Maler und Architekt Giorgio VASARI ein gutes Jahrhundert später als -Wiedergeburt- (rinascitä) die in den Stürmen der Völkerwanderung untergegangenen wahren Kunst. Auf Vasaris Wort geht der STIL-Begriff Renaissance zurück - Giorgio Vasari (1511-1574) -, der erst um 1820 in Frankreich aufkam und sich auch bei uns einbürgerte, während die Italiener von Rinascimento sprechen.

Die Kunsthistoriker unterteilen diese Stilepoche in drei Phasen: Früh-, Hoch- und Spätrenaissance.

„Die Frührenaissance von 1420 bis 1500 bezeichnet man auch mit dem italienischen Wort für 15. Jahrhundert als Quattrocento. Der entsprechende Begriff Cinquecento umfaßt sowohl die Hochrenaissance bis 1530 als auch die um 1600 ausklingende SPÄTRENAISSANCE mit der Sonderströmung des sogenannten Manierismus.“

Zu „Hohe und Späte Renaissance Architektur“ mehr:
http://www.fachwerk.de/lexikon/renaissance.html

Zu RENAISSANCE FACHWERK eine sehr gute BILDERSAMMUNG GOOGLE:

http://www.google.de/search?q=fachwerk+renaissance...

Deutschland hat eine reiche und vielfältige Architekturgeschichte, deren Traditionslinien bis in die zeitgenössische Architektur reichen. Der Artikel gibt einen Überblick über Geschichte und Gegenwart der Architektur in Deutschland, festgemacht an Bauwerken, die das Bild der Bundesrepublik prägen und an herausragenden Baumeistern, Architekten und Ingenieuren, die in Deutschland gewirkt haben oder wirken.

Die deutsche Architektur ist durch ein großes Maß an regionaler Vielfalt geprägt, bedingt durch die jahrhundertelange Zersplitterung des deutschen Territoriums in Fürstentümer, Königreiche usw.
Mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Architektur_in_Deutsc...

Zum Thema auch:
http://www.fachwerkhaus.de/nxs/525///fachwerkhaus/...

Ebenda:

Rathaus im Renaissancefachwerk:

Das Gebäude wurde 1639 vom fürstlichen Amtmann Andreas von Meuser erbaut und befindet sich seit 1818 im Besitz der Stadt. Das Gebäude dominiert den Untermarkt. Auffällig sind vor allem die reichen und farbigen Dekorschnitzereien im Eingangbereich. Besucher des Rathauses werden mit der Inschrift "Friede dem Eintretenden - ein Gruß dem Scheidenden" begrüßt und verabschiedet. Neben den Schnitzereien spiegelt vor allem das Glockentürmchen den Reichtum des kleinstädtischen Bürgertums im 17. Jahrhundert wider. Das Rathaus wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und die Fachwerkbalken erstrahlen wieder in frischem Rot, das ursprüngliche Ochsenblut imitierend.

LITERATUR LINKS

Stichwort:
Renaissance
(11)
Kombinationen zum Thema: Renaissance + ...
Albrecht Dürer (3), Dürer (3), Leonardo (3), Philipp Otto Runge (2), Vasari (2), Kinderporträt (1), Porträt Kunst (1), Evolutionärer Realismus (1), trasmutazione di forme (1), Romantik (1) alle anzeigen
Beiträge zum Thema aus: Gießen (11)
http://www.giessener-zeitung.de/global/themen/rena...

Werner Hahn
Ebenda
8 Beiträge - viele Bilder

(1)

HAHN, WERNER:

(1) HAHN, Werner (1989): Symmetrie als Entwicklungsprinzip in Natur und Kunst. Königstein. Gladenbach: Art & Science, 1995. HAHN, Werner (1998): Symmetry as a developmental principle in nature and art. Singapore. (Übersetzung des Originalwerkes von 1989, ergänzt durch ein 13. Kapitel – mit erweitertem Sach- und Personenregister sowie Literatur- und Abbildungsverzeichnis.) Seit 2011 als eBOOK: http://ebooks.worldscinet.com/ISBN/9789812817440/t...
0
2 Kommentare
5.327
W. H. aus Gladenbach | 18.08.2012 | 04:03  
6
Christoph Kaiser aus Biedenkopf | 11.04.2013 | 16:14  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.