Anzeige

Radler, so weit das Auge blickt

Eine kleine Gruppe der Staudenradler war beim Donautal-Radelspaß dabei. Hinten Georg Biber. Vorne von links: Monika und Gottfried Biber und Norbert Straßer
  Donautal-Radelspaß
Am Sonntag gab es wieder den Donautal-Radelspaß. Eine kleine Gruppe der Staudenradler wollte auch diesmal dabei sein. Wir fuhren mit unseren Rädern zum Bahnhof nach Gessertshausen. Dort lösten wir ein Bayernticket und fuhren nach Offingen, den Startpunkt des Donautal-Radelspaßes. Nach dem wir uns auf dem Festplatz informiert hatten machte wir uns auf den Weg. Wir hatten uns die gemütliche Tour mit 34 km ausgesucht. Über Mindelaltheim, Dürrlauingen und Aislingen erreichten wir nach ca. 20 km Lauingen. Dort legten wir eine Mittagspause ein. Es gab Kesselfleisch, Braten, Abazda und Bäckereiköstlichkeiten, dazu natürlich Weizen und andere Getränke. Gut gestärkt führte unsere Route durch ein lang gezogenes Waldstück zurück nach Offingen. Auf Festplatz gab es auf der Bühne ein Programm des Bayerischen Rundfunk. Bei einer Runde auf dem Festgelände konnte wir uns über allerlei Fahrradtechnische Aktivitäten informieren. Danach ging es mit dem Zug wieder zurück nach Gessertshausen und per Rad in unser schönes Heimatdorf Margertshausen.
In der Günzburger Zeitung war folgendes zu lesen:
Radler, so weit das Auge blickt
19.09.2010 19:25 Uhr
Von Angela Effenberger
Sogar die Anwohner haben sich nette Grüße einfallen lassen.
Landkreis Ein kleiner Glassplitter war schuld: Eine Radfahrerin musste bereits nach wenigen Minuten beim Donautal-Radelspaß eine Zwangspause einlegen. Zum Glück nur eine kurze. Tobias Staudinger vom Fahrradladen Gottfried Süß hatte das Loch im Reifen schnell geflickt. Der Stand auf der Mindelinsel in Offingen war an diesem Tag gut besucht. „Das ist schon der dritte Reifen, den ich heute flicke“, sagte Staudinger, während er mit geschickten Handgriffen einen neuen Reifen aufzog. Pannen passieren eben, wenn viele Radler unterwegs sind. Am gestrigen Sonntag waren besonders viele auf dem Sattel. Gerade rund um Offingen, wo die Zentralveranstaltung des Donautal-Radelspaßes stattfand.
Viele nutzten das spätsommerliche Wetter für eine ausgiebige Radtour. Sie konnten sich eine der fünf Rundstrecken zwischen 34 und 79 Kilometer Länge aussuchen. Die Organisatoren hatten entlang der Routen, die durch die Landkreise Günzburg, Dillingen und Heidenheim führten, ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Kunst in der Scheune, römisches Lagerleben mitten im Dorf, Angusrinder im Stall, Skulpturen neben dem Weg - all das machte den Donautal-Radelspaß aus.
Familie Oblinger aus Hafenhofen machte bereits nach wenigen Kilometern den ersten Halt. Die Kinder wollten die landwirtschaftlichen Oldtimer in Dürrlauingen begutachten. Die Familie hatte sich extra eine kleine Route ausgesucht - so blieb Zeit, öfter mal vom Sattel zu steigen. Gleich sollte es aber weitergehen nach Aislingen (Landkreis Dillingen) zum Zwetschgenmarkt, berichten die Kinder, dann über Offingen wieder nach Hause. Sie schätzten aber, dass sie auf dem Weg dahin noch viele Zwischenstopps einlegen werden.
Die Radfahrer eroberten gestern nicht nur die Straßen, sondern auch die Schienen. Philipp Negele schnappte sich beim Lokschuppenfest am Neu-Offinger Bahnhof gleich einen historischen Drahtesel, der auf den Gleisen stand. Das Fest des Vereins „Schwaben Dampf“, wirkte auf viele wie ein Magnet.
Noch mit dem Fahrradhelm auf dem Kopf bestaunten sie die Oldtimerausstellung. Ob Traktoren, Autos oder Motorräder - die Fahrzeuge sorgten für Aufsehen. Der Höhepunkt war aber die alte Dampflok, die sich zischend und rauchend in Bewegung setzte.
Veranstalter Lothar Kempfle von Donautal-Aktiv zeigte sich zufrieden. Nur die vielen Autofahrer, die sich nicht an die Absperrungen hielten, ärgerten ihn ein wenig.
Bei uns im Internet
Bilder vom Donautal-Radelspaß unter
guenzburger-zeitung.de/lokales
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.